Kaum Sozialbetrug von Flüchtlingen im Landkreis

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Göttingen. Im Landkreis Göttingen gibt es aktuell weniger als zehn Fälle, bei denen wegen Sozialleistungsbetrug gegen Asylbewerber ermittelt wird.

In anderen Bereichen Niedersachsens wird von mehreren hundert Fällen gesprochen.

Das sagte eine Sprecherin der Polizeidirektion Göttingen am Donnerstag auf Anfrage. Zum Vergleich: Allein die Stadt Göttingen hat im vergangenen Jahr mehr als 800 Flüchtlinge aufgenommen. Hinzu kommen fast 400, die in den Landkreis Göttingen gekommen waren. Aus dem Bereich Northeim wird nicht ein Fall von Sozialleistungsbetrug gemeldet.

In der Regel werden die Verstöße von den Ausländerbehörden an die Polizei gemeldet. Die Beamten übernehmen dann die weiteren Ermittlungen.

Bei dem Trick sollen sich Asylbewerber mehrfach mit unterschiedlichen Identitäten angemeldet und so mehrfach Sozialleistungen kassiert werden. Inzwischen funktioniert das nicht mehr, weil seit einiger Zeit automatisch Fingerabdrücke genommen werden.

Im Bereich der gesamten Polizeidirektion, die von Staufenberg im Süden bis zur Stadtgrenze von Bremen im Norden reicht, gibt es insgesamt etwa 40 Ermittlungsverfahren. Ein Schwerpunkt von Ermittlungsverfahren wird dabei aus Hildesheim gemeldet. Allein dort gibt es aktuell etwa 20 Fälle. (bsc)

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