KfW-Bank: 2016 flossen 110 Millionen Euro nach Südniedersachsen

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Freude: Fritz Güntzler, CDU-Bundestagsabgeordneter.

Göttingen. Die Bank der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat im 2016 Bürger, Kommunen und Unternehmen im Landkreis Göttingen mit 110 Millionen Euro gefördert.

Das ist eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Vorjahr. 2015 profitierten der Landkreis und die Stadt Göttingen insgesamt von 86 Millionen Euro Fördermitteln, wie der Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler (CDU) mitteilte.

Die KfW-Bank fördert vor allem Investitionen in Energieeffizienz, Infrastruktur und Digitalisierung. „Hiervon profitiert die Wettbewerbsfähigkeit der Region Göttingen“, erklärt der Finanzpolitiker.

Die Mittelstandsbank der KfW hat Projekte im Bereich Umwelt, sowie Gründung und allgemeine Unternehmensfinanzierung mit 52 Millionen unterstützt. „Knapp 1500 Projekte konnten 2016 mithilfe der KfW-Förderung im Landkreis umgesetzt werden“, stellt Güntzler erfreut fest.

58 Millionen Euro sind in den Bereich „Wohnen, Bildung und Soziales, sowie Infrastruktur“ geflossen. Durch energieeffizientes Bauen leistet Südniedersachsen auch dank der KfW einen wichtigen Beitrag auf dem Weg die Umwelt- und Klimaziele der Bundesregierung zu erreichen.

„Die Region Göttingen ist wesentlich von Bildung und Forschung geprägt“, so der Abgeordnete. Deswegen sei er auch besonders froh darüber, „dass die KfW-Bank, Studenten im Landkreis Göttingen mit 15 Millionen Euro über Studienkrediten unterstützt hat.“

Insgesamt stelle die KfW-Bank für Deutschland ein Fördervolumen von 81 Milliarden Euro bereit.

Als Ordentliches Mitglied im Finanzausschuss ist Güntzler mit für die KfW verantwortlich. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau wurde 1948 als Anstalt des öffentlichen Rechts gegründet und ist inzwischen die weltweit größte nationale Förderbank. Die Rechtsaufsicht hat das Bundesfinanzministerium.

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