Kommentar: Thomas Kopietz über eine besondere Sparkassen-Filiale

Thomas Kopietz

Die neue Sparkassen-Filiale für Junge, geschaffen von den Auszubildenden der Göttinger Sparkasse, ist ein progressives und doch konservatives Ding

Einerseits versucht der Sparkassen-Nachwuchs den Nachwuchs für die Bank und für die Umsätze der Zukunft mit außergewöhnlichen Ködern wie Chill- und I-Pad-Area, Großbildleinwand, Cola und Live-Veranstaltungen anzulocken. Andererseits wollen die Auszubildenden, die gleichzeitig Betreiber ihrer Spot-Filiale sind, nichts anderes erreichen, als ihre älteren Kollegen in den weitaus konservativen Geschäftsstellen: Sie wollen mit ihren Besuchern – den Kunden der Zukunft – in Kontakt kommen, sprechen, Informationen an die junge Frau und den jungen Mann von zwölf bis 25 bringen.

Das ist eine bedeutende Zielsetzung, denn die Sparkasse hat, wie andere Banken auch, durch die anonymen Online-Banken, aber auch durch das eigene Online-Banking-Angebot an Kontakt zu den eigenen und möglichen zukünftigen Kunden eingebüßt.

Es ist hoch interessant, ob mit dem völlig neuen Spot-Konzept die neue Generation „Y“ erreicht werden kann. Wenn ja, könnte „Spot“ in abgewandelter Form auch den Weg zu den älteren, nicht mehr beratungswilligen Online-Bankkunden ebnen.

tko@hna.de

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