Kooperations-Vereinbarung: Schüler-Praktika in der Uni-Chemie

Unterzeichneten eine Kooperationsvereinbarung: Prof. Dr. Thomas Waitz (links), Studiendekan der Fakultät für Chemie, und Dr. Wolfgang Schimpf, Leiter des Max-Planck-Gymnasiums. Foto: nh

Göttingen. Die Fakultät für Chemie der Universität Göttingen und das Göttinger Max-Planck-Gymnasium haben eine offizielle Kooperationsvereinbarung unterschrieben. Damit sollen die bereits seit langem bestehenden Kontakte zwischen Fakultät und Schule weiter zu intensiviert werden.

Das Kooperations-Papier haben Prof. Dr. Thomas Waitz, Studiendekan der Fakultät für Chemie, sowie Dr. Wolfgang Schimpf, Schulleiter des Gymnasiums, am Montag unterzeichnet. „Wir freuen uns, dass unsere Zusammenarbeit durch die Kooperation einen offiziellen Rahmen erhält und weiter gefestigt wird, denn die Vernetzung von Schule und Universität gewinnt zunehmend an Bedeutung“, betont Schulleiter Dr. Schimpf. Studiendekan Prof. Waitz ergänzt: „Jede erfolgreiche Initiative in der Lehrerausbildung zahlt sich aus, da die Lehrkräfte die Studierenden von morgen ausbilden.“

Die Kooperationsvereinbarung sieht zahlreiche Angebote für einen Austausch zwischen Schule und Universität vor. Schüler des MPG können bei Praktika verschiedene Berufsbilder in der Chemie kennenlernen. Darüber hinaus stellt die Fakultät Plätze zur Anfertigung von Facharbeiten oder Projekten wie „Jugend forscht“ zur Verfügung. Verschiedene Informationsangebote der Fakultät für Lehrkräfte und Klassen sollen praxisnahe Einblicke ins Chemiestudium bieten.

Hospitationen

Im Gegenzug haben Göttinger Chemie-Studierende – vor allem mit dem Berufsziel Lehramt – die Möglichkeit, zusätzliche Hospitationen am Max-Planck-Gymnasium zu absolvieren oder in Abschlussarbeiten entwickelte Lehrkonzepte zu testen. (bsc)

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