Neujahrsempfang des Weender Krankenhauses

26,6 Millionen Euro vom Land: Das EKW in Göttingen will weiter wachsen

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Das Evangelische Krankenhaus Göttingen-Weende aus der Luft: Bis 2020 wird sich das Bild weiter verändern, ein Neubau zwischen zwei bestehenden Gebäuden soll entstehen.

Göttingen. Das Evangelische Krankenhaus Göttingen-Weende (EKW) wächst auch 2018. Wie der Medizinische Geschäftsführer Prof. Dr. Michael Karaus beim Neujahrsempfang mitteilte, hat das EKW Anfang Januar einen Förderungsbescheid des Landes in Höhe von 26,6 Millionen Euro für ein großes Bauvorhaben erhalten.

Das niedersächsische Sozialministerium bewilligte damit den Zukunftsplan, das den Umzug der Lugenklinik nach Lenglern sowie weitere Entwicklungsmöglichkeiten am Weender Standort vorsieht. „Jetzt kann das Haus 3 freigezogen werden und dann auch der Abriss beginnen. Ende 2020 sollte der Neubau zwischen Haus 2 und Haus 4 bezugsfertig sein und die Lugenklinik kann endlich aus Lenglern umziehen“, sagte Karaus.

Es sollen insgesamt zwei große Stationen für jeweils 50 Patienten sowie ein großer Bereich, in dem die komplette Funktionsdiagnostik der internistischen Abteilungen zusammengeführt wird, entstehen. Karaus: „So werden die großen Endoskopien in Lenglern und Weende verschmolzen – mit dann über 10.000 endoskopischen Untersuchungen im Jahr.“

Prof. Dr. Michael Karaus. 

Das EKW wächst also ständig. Dabei sei es bereits jetzt eine regionale Krankenhausmarke, wie Karaus betonte: „Mit einem Jahresumsatz von 104 Millionen Euro und über 1400 Mitarbeitern ist das Weender Krankenhaus zu einem der größten Arbeitgeber der Region aufgestiegen.“ Die Patientenzahlen seien von 8500 im Jahr 1991 auf knapp 20.000 ausschließlich im Akut-Bereich gestiegen. Inklusive der Rehabilitation verfügt das EKW über 601 Betten mit jährlich über 25.000 Akutpatienten.

„Aus dem kleinen Grundversorger, wo die Pflege schon immer besonders gut war, wo man besonders menschlich und persönlich behandelt wird, ist hier ein regionaler Schwerpunktversorger entstanden, mit Spitzenmedizin und Spezialisierung“, so Karaus. In puncto Arbeitsplätze will das EKW insbesondere Pflegekräfte mit guten Arbeitsbedingungen an sich binden. Ab April wird Susann Börner die Stelle als Pflegedirektorin für alle Standorte übernehmen.

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