Tatwaffe wurde sichergestellt

Familientragödie: 81-Jähriger verstorben - Ehefrau erschossen

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Der Ortseingang von Nesselröden im Eichsfeld: In der Ortschaft bei Duderstadt ereignete sich die Familientragödie. 

Ein Senior erschoss am Dienstagmorgen (31.03.2020) seine Ehefrau und richtete die Waffe anschließend gegen sich selbst. Die Polizei äußerte bereits ein mögliches Motiv.

  • Senior erschoss Ehefrau in Nesselröden bei Göttingen
  • Polizei konnte mutmaßliche Tatwaffe sicherstellen
  • Ermittler äußerten bereits einmögliches Motiv

Folgemeldung, 02.04.2020, 20.18 Uhr: Duderstadt – Ein 81-jähriger Mann aus Nesselröden (Kreis Göttingen), der am Dienstag erst seine Ehefrau erschossen und dann sich selbst lebensgefährlich verletzt hatte, ist zwei Tage nach der Tat verstorben. Der 81-Jährige sei am Donnerstag im Göttinger Uni-Klinikum seiner Schussverletzung erlegen, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Göttingen mit. Die Leiche solle nun in der Gerichtsmedizin obduziert werden.

Der Rentner hatte nach Angaben der Polizei am Dienstmorgen in seinem Wohnhaus in Nesselröden mit einer Flinte seine 75-jährige Ehefrau erschossen. Anschließend habe der Senior die Waffe gegen sich selbst gerichtet. Der 81-Jährige wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Göttinger Universitätsmedizin gebracht, sein Zustand galt als kritisch. Die Polizei geht von einer Verzweiflungstat aus.

Erstmeldung, 01.04.2020, 06.36 Uhr: Im Ortsteil Nesselröden (Landkreis Göttingen) hat sich am Dienstagmorgen (31.03.2020) eine Familientragödie ereignet. Nach dem aktuellen Ermittlungsstand der Polizei erschoss ein 81-jähriger Mann seine Ehefrau und richtete die Waffe anschließend gegen sich selbst. Dabei verletzte sich der Senior lebensbedrohlich.

Familientragödie bei Göttingen: Polizei fand schwer verletzten Schützen

Die Polizei und die Rettungskräfte sind gegen 8.45 Uhr von Angehörigen alarmiert worden. Der mutmaßliche Schütze, der in Nesselröden bei Göttingen zuvor seine 75-jährige Ehefrau erschoss und die Waffe anschließend gegen sich selbst richtete, wurde von der Polizei mit lebensgefährlichen Verletzungen im Bereich des Oberkörpers aufgefunden.

Während der Senior die Schlussverletzungen knapp überlebte, kam für die Ehefrau jedoch jede Hilfe zu spät. Der 81-jährige Schütze, den die Polizei schwer verletzt am Tatort auffand, wurde nach der Tat in die Universitätsmedizin in Göttingen eingeliefert und dort notoperiert. Sein aktueller Zustand soll weiterhin kritisch sein.

Familientragödie bei Göttingen: Tatwaffe von Polizei sichergestellt

Bei der mutmaßlichen Tatwaffe, die von der Polizei Göttingen am Tatort sichergestellt wurde, handelt es sich um eine Langwaffe, die sich legal im Besitz des Senioren befand.

Laut Polizeisprecherin Jasmin Kaatz gehen die Ermittler derzeit von einer Verzweiflungstat aus: „Das Motiv wird im unmittelbaren privaten Bereich vermutet“. Die Ermittlungen dauern weiter an.

Mord im Raum Göttingen: Weitere Fälle

Nach einemDoppelmord in Göttingen, begann Ende März der Prozess gegen den Angeklagten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem gelernten Tischler vor, am 26.09.19 in Göttingen aus Eifersucht seine 44 Jahre alte frühere Lebensgefährtin auf der Straße mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen, diese angezündet und die Frau dann mit insgesamt 25 Messerstichen getötet zu haben.

Eine zu Hilfe eilende Arbeitskollegin der Frau habe der Angeklagte mit dem Messer ebenfalls so schwer verletzt, dass die 57-Jährige später im Krankenhaus starb.

Außerdem hatte eine 46-Jährige hatte ihre Nachbarin im Landkreis Göttingen mit einem Auto überrollt. Die Ankeklagte steht wegen versuchter Tötung vor Gericht.

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