Landrat Bernhard Reuter: Zeichen der Solidarität – DRK und ASB sind ebenfalls im Einsatz

Kreisfeuerwehr sichert den Elbedeich

Kreisfeuerwehrbereitschaft Göttingen Ost im Einsatz: Sie sichert den Elbedeich. Foto: Frederik Gerlach/nh
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Kreisfeuerwehrbereitschaft Göttingen Ost im Einsatz: Sie sichert den Elbedeich.

Göttingen. Die Kreisfeuerwehrbereitschaft Ost hilft beim Elbehochwasser in Magdeburg. Die Polizeidirektion Göttingen hatte die Bereitschaft angefordert.

Ebenfalls im Einsatz ist ein Einsatzzug des Kreisverbandes Duderstadt des Deutschen Roten Kreuzes, der die Unterbringung der Feuerwehrleute übernimmt und bei der Versorgung unterstützt.

Die Feuerwehrleute waren noch Samstagabend aufgebrochen und sind am gestrigen Sonntag in Randau bei Magdeburg wohlbehalten angekommen. Insgesamt sind 124 Feuerwehrleute und 12 Mitglieder des DRK aus dem Landkreis Göttingen im Einsatzgebiet.

Landrat Bernhard Reuter nannte den Einsatz ein „Zeichen der Solidarität“. Er dankte den Kameradinnen und Kameraden unter der Leitung des Kreisbrandmeisters Karl-Heinz Niesen und seines Stellvertreters Volker Keilholz sowie den Kräften des DRK für ihre Bereitschaft zu helfen. Der Großteil der Feuerwehrleute ist ehrenamtlich tätig. Sie werden von ihren Arbeitgebern freigestellt.

Die Kreisfeuerwehrbereitschaft hat im Einsatzgebiet die Bereitschaften Osterode und Berlin in den Bereichen Randau und Calenberge südlich von Magdeburg abgelöst, die nach einer Ruhepause wieder in den Einsatz zurückkehren werden. Sie wird Sandsäcke befüllen und die Deichverteidigung übernehmen.

ASB auf dem Weg Richtung Lüneburg: 15 Helfer sind dort im Einsatz. Foto: nh

Auch bei einer Evakuierung könnte sie zum Einsatz kommen. Die Dauer des Einsatzes war ursprünglich bis zum 14. Juni geplant. Ob eine längere Dauer oder der Einsatz weiterer Feuerwehrkräfte aus dem Landkreis erforderlich wird, ist noch unklar und nicht ausgeschlossen.

Unterdessen ist die Betreuungseinheit Ortsverband Göttingen-Stadt im Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) ins Hochwassergebiet im Landkreis Lüneburg aufgebrochen. Die 15 Einsatzkräfte können unter anderem bei Evakuierungen eingesetzt werden. Außerdem übernehmen die Helfer, die am Montag mit fünf Fahrzeugen gestartet sind, die Verpflegung von Flutopfern. (bsc)

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