Aktion am Alten Rathaus

Kundgebung in Göttingen: Gedenken an Hiroshima-Opfer

Das Gänseliese: Auf dem Markt am Alten Rathaus in Göttingen wird am Samstag der Opfer von Hiroshima und Nagasaki gedacht.
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Das Gänseliese: Auf dem Markt am Alten Rathaus in Göttingen wird am Samstag der Opfer von Hiroshima und Nagasaki gedacht. (Archivfoto)

Mit einer Kundgebung wollen Göttinger Friedensinitiativen an diesem Samstag, 7. August, an die Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki erinnern und vor der Gefahr eines Atomkriegs warnen.

Göttingen – Beginn der Kundgebung ist um 12 Uhr auf dem Marktplatz am Alten Rathaus. In Russland und den USA würden zurzeit neue Atomwaffen entwickelt, erklärte das Göttinger Friedensforum. Sie senkten durch größere Zielgenauigkeit, gezieltere Sprengkraft und Schnelligkeit die Hemmschwelle für einen Einsatz. Die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 1945 waren die bisher einzigen Einsätze von Atomwaffen in einem Krieg.

Bei der Kundgebung will den Angaben zufolge auch Göttingens Bürgermeisterin Helmi Behbehani (SPD) sprechen. Die Stadt setzt sich für ein weltweites Verbot von Atomwaffen ein und hat auch einen entsprechenden Appell des mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten Bündnisses ICAN („International Campaign to Abolish Nuclear Weapons“) unterschrieben. Zudem ist Göttingen Mitglied des internationalen Bündnisses „Mayors for Peace“.

Bereits am Freitag, 6. August, erinnert Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhle (SPD) an die Bombenopfer. Dazu legt der Verwaltungschef um 11.30 Uhr einen Kranz am Fukushima-Gedenkstein am Neuen Rathaus niederlegen. (Bernd Schlegel, mit epd)

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