Land gibt viel Geld für Kliniken: 18,6 Mio. Euro für das Weender

Gute Nachricht: Auch das Evangelische Krankenhaus Weende bekommt ein Stück vom Investitionskuchen für Krankenhäuser in Niedersachsen ab. Foto: Kopietz

Hannover/Göttingen. Niedersachsen will bis 2020 rund 1,3 Milliarden Euro für Modernisierungen und Bauarbeiten an den rund 180 Kliniken im Land bereitstellen. 600 Millionen kommen aus einem Sonderprogramm des Landes.

Mit dem Geld werden neben Sanierungen und Neubauten auch Kosten übernommen, die durch die Zusammenlegung oder Schließung von Kliniken entstehen. Aktuell habe der Krankenhaus-Planungsausschuss insgesamt 660 Millionen Euro bewilligt. „Das ist ein absoluter Spitzenwert“, sagte die Gesundheitsministerin Cornelia Rundt (SPD). „So viele Investitionszuschüsse hat das Land noch nie an Niedersachsens Kliniken vergeben.“

Davon profitiert auch das Evangelische Krankenhaus Weende, wie die Göttinger Landtagsabgeordnete Gabriele Andretta mitteilt. Diesem werden laut Andretta voraussichtlich 18,6 Millionen Euro zufließen. „Das sind gute Nachrichten für das Weender Krankenhaus.“

„Damit können der Neubau zweier Pflegestationen, des Funktionsbereiches und die Umsetzung der Einhäusigkeit in Angriff genommen werden“, berichtet die Landtags-Vizepräsidentin, die auch verspricht: Nach der endgültigen Kostenprüfung könne die Summe schnell abgerufen werden.

Von den 1,3 Milliarden Euro für die Investitionen stammen den Angaben zufolge rund 600 Millionen Euro aus dem Sonderinvestitionsprogramm des Landes. Weitere 600 Millionen Eruo kommen aus der Investitionsförderung, bei der das Land für Kredite der Kliniken die Zinsen trägt. An beiden Programm beteiligen sich auch die Kommunen finanziell. Weitere rund 90 Millionen kommen aus dem Krankenhausstrukturfonds von Bund und Land. 47 Millionen Euro kommen aus Bundesmitteln.

An der übrigen Summe seien auch die Kommunen zu etwa einem Drittel beteiligt, erläuterte Cornelia Rundt (SPD) am Donnerstag in Hannover. Hinzu komme eine Pauschalförderung von einer halben Milliarde Euro.

Zehn aus einem Sonderinvestitionsprogramm geförderte Projekte können den Angaben zufolge bereits 2017 beginnen. (tko/epd)

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