Landesentscheid Mathe-Olympiade: Regionale Teilnehmer gut dabei

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Entspannung während der Mathe-Olympiade: Paula Rommersbach und ihr Vater Andreas vertrieben sich die Zeit zwischen den Klausuren und der Siegerehrung mit dem Mathe-Spiel „Galtoni“.

Göttingen. Ein erster Preisträger, drei zweite Preise und zwei Anerkennungspreise – so lautet das erfreuliche Fazit für die regionalen Teilnehmer bei der niedersächsischen Landesrunde der Mathematik-Olympiade, die am Wochenende von der Universität Göttingen und dem Verein „Mathematik-Olympiade in Niedersachsen“ ausgerichtet wurde.

219 Schüler der Klassenstufen fünf bis zwölf machten mit, darunter etwa 20 aus den Landkreisen Göttingen und Northeim.

„Ermittle alle durch neun teilbaren dreistelligen positiven ganze Zahlen Z, die bei Addition von 594 eine dreistellige Zahl mit der umgekehrten Ziffernfolge von Z ergeben.“ Wer bei dieser Aufgabenstellung jetzt nur Bahnhof verstanden hat oder wer nicht gerade die letzten drei Ziffern der Zahl 72010 berechnen kann, der hatte auch nichts bei der niedersächsischen Landesrunde der Mathematik-Olympiade verloren. Für die qualifizierten Schüler des Landesentscheides aber stellten die Aufgaben keine Böhmischen Dörfer dar.

In zwei mehrstündigen Klausuren wurden die Fähigkeiten der Nachwuchs-Mathematiker getestet. „Die kniffligen Aufgaben erfordern logisches Denken, Kombinationsfähigkeit und den kreativen Umgang mit mathematischen Methoden“, sagte Mitorganisator Karsten Roeseler von der Fakultät für Mathematik und Informatik der Uni Göttingen.

Sein spezieller Dank ging an die etwa 100 Lehrer und Studenten, die bei der Organisation der Landesrunde geholfen haben und ohne die eine derart große Veranstaltung gar nicht stattfinden könne.

„Mathe ist so toll, weil es so logisch ist, und es immer ein Ergebnis gibt“, schwärmte Paula Rommersbach aus Buxtehude. Wie die meisten anderen Teilnehmer vertrieb sich die Fünftklässlerin die Zeit zwischen den Klausuren und der Siegerehrung mit spannenden mathematischen Spielen. Diese und das umfangreiche Begleitprogramm mit Vorträgen und Führungen sorgten dafür, dass am Samstag auch die vielen Besucher des Mathematischen Instituts in der Bunsenstraße voll auf ihre Kosten kamen.

Gut schnitten die regionalen Teilnehmer ab, folgende holten Preise: Landessieger: Daniel Altmann (12. Klasse Eichsfeld-Gymnasium Duderstadt); 2. Preise: David Hildebrandt (5. Klasse Otto-Hahn-Gymnasium Göttingen), Johanna Meyer (10. Klasse Felix-Klein-Gymnasium Göttingen), Hannah Marie Schlüter (11. Klasse Felix-Klein-Gymnasium); Anerkennungspreise: Sonja Schlather (5. Klasse), Fiona Sieber (10. Klasse, beide Felix-Klein-Gymnasium)

Die 13 besten Mathematiker ab der Klassenstufe acht qualifizierten sich für die Bundesrunde der Mathematik-Olympiade, die im Juni in Jena stattfindet. Die übrigen Sieger und Platzierten erhielten Preise und Medaillen. (per)

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