Klarer Sieger

Bernhard Reuter (SPD) bleibt Landrat im Landkreis Göttingen

Landkreis Göttingen. Bernhard Reuter (SPD) ist auch in den nächsten fünf Jahren Landrat im Kreis Göttingen. Der Amtsinhaber erreichte bei der Stichwahl am Sonntag 56,16 Prozent der Stimmen.

Wahlergebnis Landratswahl

Landratswahl - Kandidat

Ergebnis in %

Bernhard Reuter (SPD)

56,16%

Ludwig Theuvsen (CDU)

43,84%

Vorläufiges Endergebnis.

Stichwahl im Landkreis Göttingen: Reuter bleibt Chef im Kreishaus

 Für Dr. Ludwig Theuvsen von der CDU votierten 43,84 Prozent der Wähler. Knapp 270 000 Wahlberechtigte waren in den Landkreisen Göttingen und Osterode, die am 1. November fusionieren, aufgerufen ihre Stimme abzugeben. Im Altkreis Münden waren es rund 34 500.

Auch im Altkreis war Reuter der eindeutige Sieger. In Hann. Münden und Staufenberg kam er sogar auf über 60 Prozent der Stimmen. In Hann. Münden holte der 61-Jährige 62,91 Prozent, sein Herausforderer Theuvsen (52) erreichte 37,09. In Staufenberg lag Reuter mit 64,85 Prozent vorn, für Theuvsen gaben 35,15 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme. In der Samtgemeinde Dransfeld fiel der Abstand zwischen Reuter und Theuvsen geringer aus. Dort stimmten für den SPD-Kandidaten 56,60 Prozent, Theuvsen bekam 43,40.

Zuletzt aktualisiert um 21 Uhr. 

Reuter sagte nach der Wahl: „Es war keine Zitterpartie – ein Vorsprung von gut zehn Prozent ist ein klares Ergebnis und ein deutlicher Sieg.“ Mit Blick auf die Grünen, die ihn unterstützt haben, betonte er: „Wir haben den Sieg gemeinsam errungen.“ Theuvsen sagte: „Wir hätten natürlich diese Wahl gern gewonnen, aber 44 Prozent sind ein ehrenhaftes und gutes Ergebnis.“ Und: „Ich bin zufrieden und überhaupt nicht enttäuscht.“

Die Stichwahl war notwendig geworden, weil keiner der beiden Kandidaten bei der Kommunalwahl am 11. September mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen auf sich hatte vereinigen können. Reuter erreichte im ersten Wahlgang 48,66 Prozent der Stimmen, Theuvsen (52) kam auf 34,12 Prozent.

Bei den Bürgern hat die Stichwahl zur Landratswahl aber nicht mehr den Stellenwert gehabt, wie der erste Wahlgang, als sie zusätzlich aufgefordert waren die Kommunalparlamente zu wählen. Die Wahlbeteiligung ging deutlich zurück.

In Hann. Münden sank sie von 49,23 Prozent auf 25,62, in Dransfeld von 59,31 auf33, 82 und in Staufenberg von 53,85 auf 24,81 Prozent. 

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