Niedersachsen-Ticket wird einen Euro teurer

Der Metronom: Die Züge dieser Eisenbahngesellschaft pendeln unter anderem zwischen Göttingen und Uelzen. Foto: dpa

Göttingen/Hannover. Wer mit dem beliebten Niedersachsen-Ticket unterwegs sein will, muss zum Jahreswechsel tiefer in die Tasche greifen. Der Grundpreis erhöht sich um einen auf 23 Euro.

Für diesen Grundbetrag reist eine Person mit dem Nahverkehr in der zweiten Klasse durch Niedersachsen, Hamburg und Bremen. Jeder weitere Mitfahrer zahlt wie bisher vier Euro. Maximal können fünf Personen auf einem Ticket unterwegs sein. Es gilt montags bis freitags ab 9 Uhr sowie an Samstagen und Sonntagen ganztags. Wer das Ticket am Schalter kauft, der zahlt einen Aufschlag von zwei Euro.

Damit das Niedersachsen-Ticket gültig ist, müssen die Namen aller zahlenden Mitreisenden eingetragen werden. Kostenfreie mitreisende Familienkinder werden dabei weggelassen. Reisen weniger als fünf Personen auf einem Ticket, so werden die nicht benötigten Linien durchgestrichen.

Nicht bei allen Verkaufsstellen können die Linien aufgedruckt werden. Bei solchen Tickets müssen die Namen an „geeigneter Stelle“ auf dem Fahrschein vermerkt werden. Mit dem Eintragen der Mitreisenden soll der Missbrauch des Niedersachsen-Tickets verhindert werden.

Ein Tipp: Wer in die großen Städte fährt, braucht für S-Bahn, U-Bahn, Straßenbahn beziehungsweise Bus keinen zusätzlichen Fahrschein kaufen, da das Niedersachsen-Ticket zum Beispiel in Hannover, Braunschweig, Hamburg, Bremen und Göttingen ebenfalls gültig ist. (bsc)

Weitere Informationen gibt es hier.

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