Mainzer Geschäftsmann fand die Welpen

Geburtstagsparty von sechs Hundegeschwistern - Fünf Jahre zuvor hatte man sie ausgesetzt

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Wiedersehensfreude: Herr Schröder (vorne von links), Odo, Kimmy, Kira, Snow und Nelson mit ihren Frauchen und Herrchen während der „Geburtstagsfeier“ auf dem Hundeplatz in Nörten-Hardenberg.

Eine Geburtstagsparty der ganz besonderen Art fand auf dem Hundeplatz in Nörten-Hardenberg statt. Sechs Hundegeschwister sehen sich zum ersten Mal wieder.

  • Eine tierische Geburtstagsparty fand auf dem Hundeplatz Nörten-Hardenberg statt.
  • Sechs Hundegeschwister sahen sich, nachdem sie ausgesetzt wurden, zum ersten Mal wieder.
  • Ein Mainzer Geschäftsmann fand die Welpen.

Dort sahen sich sechs Hunde zum ersten Mal wieder, die vor genau fünf Jahren als neugeborene Welpen ausgesetzt worden waren.

Mit lautem Gebell begrüßten sich Kimmy, Kira, Snow, Odo, Nelson und Herr Schröder. „Ich denke nicht, dass sie sich nach so langer Zeit wieder erkennen“, sagt Ulrike Ronge, die mit ihrer Kira aus Holzerode zu der „Geburtstagsparty“ angereist ist. „Aber da die Hunde alle richtig gut sozialisiert sind, freuen sie sich natürlich, wenn sie auf Artgenossen treffen.“

Aus demselben Wurf - mit unterschiedlicher Optik

Was sofort ins Auge sticht, sind die Unterschiede zwischen den Tieren, die ja immerhin aus demselben Wurf stammen. Da ist auf der einen Seite die beige und wuschelige Snow, auf der anderen Seite die schwarz-weiß-gefleckte und glatthaarige Kimmy. Da ist der grauhaarige Herr Schröder, der einem kleinen Schnauzer ähnelt, und da ist der dunkelbraune Odo, der auch als reinrassiger Jagdhund durchgehen würde.

Hundegeburtstag in Nörten-Hardenberg: Auch ein Fernsehteam war bei der Geburtstagsparty dabei .

„Man sollte meinen, dass die sechs Hunde auch sechs verschiedene Väter haben“, kann sich auch Kimmys Herrchen Christian Janzen keinen Reim aus der so unterschiedlichen Optik der Tiere machen.

Mainzer Geschäftsmann fand die sechs Welpen

Janzen war einer der Polizisten gewesen, die am 11. Januar 2015 nach Seeburg gerufen wurden, wo ein Mainzer Geschäftsmann einen Karton mit den sechs Welpen gefunden hatte (HNA berichtete). 

Nachdem er und seine Kollegin die erst wenige Tage alten Hundebabys im Duderstädter Tierheim in Bernshausen abgegeben hatten, waren sie dort mehrere Wochen von einer „Hundeamme“ gesäugt worden. Anschließend war für jedes der Tiere ein gutes Zuhause gefunden worden.

Hunde hatten großes Glück - allen geht es gut

„Obwohl sie damals ausgesetzt wurden, haben diese Hunde großes Glück gehabt“, sagt Ulrike Ronge. Das sei in solchen Fällen keineswegs immer so. 

„Ich freue mich, dass es allen sechs so gut geht und dass sie sich heute so gut verstehen“, meint auch Christian Janzen. Er ist noch immer froh, dass er an dem Wochenende vor fünf Jahren Dienst hatte und nach Seeburg gerufen wurde. 

„Wäre das nicht passiert, hätten wir heute wahrscheinlich keinen Hund“, sagt er. Dabei sei für ihn und seine Frau ein Leben ohne ihre Kimmy kaum noch denkbar.

Tierisches Treffen für Fundhunde

Die Polizei organisiert ein tierisches Treffen für Fundhunde. Vor knapp fünf Jahren waren in Seeburg im Eichsfeld in einem Karton sechs ausgesetzte Welpen gefunden worden.

Auch in Homberg und Borken wurden 15 Rassekatzen einfach weggeworfen. Eine davon starb bereits.

Tierschutzverein fürchtet viele Neuzugänge im Katzenhaus. Im Internet verbreitetes Gerücht sei falsch: Tiere übertragen kein Corona.

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