Paralympics: Ottobock verpackt in Duderstadt Container mit 15.000 Ersatzteilen

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Müssen viel aushalten: die Prothesen der Spitzensportler. Um die Wartung kümmert sich das Duderstädter Unternehmen Ottobock.

Duderstadt. Auf einen Großeinsatz bereiten sich derzeit die Mitarbeiter des Medizintechnikunternehmens Ottobock in Duderstadt vor. Sie werden Sportler im September bei den Paralympics in Rio de Janeiro vor Ort betreuen.

Rund 4350 Athleten treten zwischen dem 7. und dem 18. September in sportlichen Wettkampf gegeneinander. Damit sie sich in dieser Zeit voll auf den Sport konzentrieren können, werden sie vor Ort von 77 Orthopädietechnikern aus 26 Ländern bei allen medizintechnischen Fragen betreut.

Zu diesem Zweck wurden am Duderstädter Standort bereits zwei Container mit 16 Tonnen Werkstattausrüstung und rund 15.000 Ersatzteilen auf den Seeweg in Richtung Rio geschickt.

Das Medizintechnikunternehmen ist seit dem Jahr 2005 Kooperationspartner des „International Paralympic Committee“ (IPC) und arbeitet mit dem Deutschen Behindertensportverband zusammen. Die Teilnehmer der Paralympics unterstützen sie seit den Spielen in südkoreanischen Seoul im Jahr 1988.

Bei den Spielen am Zuckerhut rechnen die Mitarbeiter mit etwa 2000 Reparaturaufträgen und mehr als 10 000 Arbeitsstunden.

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