"Unser Laden"

Roringer Verein feiert Neueröffnung vom Berg-Café

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Werner Massow, Vorsitzender des Vereins Unser Laden (hinten rechts) und seine Stellvertreterin Kerstin Bornemann (vorne rechts) zusammen mit dem Dorfladen-Team und den ersten Gästen des neuen Berg-Cafés.

Roringen. Große Freude herrschte am Samstagmittag in Roringen bei Göttingen, wo der Verein Unser Laden sein neues Berg-Café eröffnete.

16 Jahre ist es bereits her, dass in Rohringen der Dorfladen und der dazu gehörige Verein gegründet wurden. „Für die Roringer ist der Dorfladen längst zum wichtigsten Treffpunkt geworden“, sagt der Vereinsvorsitzende Werner Massow. Allerdings hätten es Dorfläden überall sehr schwer zu überleben. Das zeige nicht zuletzt das Beispiel des Nachbarortes Herberhausen, wo der Dorfladen nach nur zwei Jahren wieder schließen musste.

„Unser Dorfladen hat dagegen bis heute überlebt, weil er von den 126 Vereinsmitgliedern und dem gesamten Ortsrat getragen und unterstützt wird“, betont Massow. Das neue Bergcafé soll nun eine zusätzliche Einnahmequelle werden, damit die Kredite abgezahlt werden können, die zum Kauf der ehemaligen Sparkassenfiliale in Roringen aufgewendet werden mussten.

Das Café, das direkt an den Dorfladen angrenzt, bietet drinnen 25 Sitzplätze und verfügt zusätzlich über eine große Sonnenterrasse mit weiteren Sitzplätzen. „Das Roringer Berg-Café soll ein neues attraktives Wanderziel für die Göttinger werden“, hofft Werner Massow auch auf Gäste von außerhalb.

„Den Namen des Cafés haben wir so ausgewählt, dass jeder sofort weiß, wo es zu finden ist“, sagt er. Schließlich gebe es in der Region wohl kaum jemanden, der den Roringer Berg nicht kennt. „Unser Café ist auch ideal für ältere Wanderer, liegt die Stadtbushaltestelle der Linie 91 doch gleich nebenan“, so der Vereinsvorsitzende.

Hoher Maßstab

Gastronomisch haben sich die Roringer einen hohen Maßstab gesetzt. „Wir wissen, dass noch immer viel vom legendären Café am Klausberg geschwärmt wird, dass von zwei älteren Damen bis in die 90 Jahre hinein betrieben wurde“, so Massow. Legendär seien dort vor allem die großen und leckeren hausgemachten Kuchenstücke gewesen. „Auch wir wollen mittelfristig für unseren Kuchen berühmt werden“, verspricht die zweite Vereinsvorsitzende Kerstin Bornemann, selbstgebackene Torten anzubieten, „die etwas ganz Besonderes sind.“ 

Öffnungszeiten ab 1. Juni: Montags bis donnerstags 9 Uhr bis 12 Uhr und 15.30 Uhr bis 18 Uhr; freitags 9 Uhr bis 12 Uhr und 15.30 Uhr bis 22 Uhr sowie samstags 7.30 Uhr bis 12 Uhr und 14.30 Uhr bis 17 Uhr.

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