Eine Frage der Perspektive

Sicht von Kindern und Jugendlichen steht im Fokus der Bildungskonferenz 

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Die Bildungskonferenz Südniedersachsen 2019: Julia Koblitz, stellvertretende Geschäftsführerin der Bildungsregion begrüßte die Teilnehmer in den BBS II Osterode. 

Eine bessere Bildung ist das Ziel des Vereins Bildungsregion Südniedersachsen, der zum dritten Mal die Bildungskonferenz Südniedersachsen organisierte. 

Dabei drehte sich alles um Kinder und Jugendliche und darum, wie ein Perspektivwechsel die Lehre verbessern könnte.

So lautete der Titel „Eine Frage der Perspektive – Kinder und Jugendsicht als Schlüssel zur Qualitätsentwicklung“. Die Konferenz fand in Kooperation mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) in den BBS II Leege in Osterode statt. Die Teilnehmer kamen aus den Landkreisen Northeim und Göttingen, der Stadt Göttingen, dem Land Niedersachsen und aus Nordhessen.

Hauptrednerin Tina Eikemeier von der DKJS zeigte, dass Kinder und Jugendliche ihre Zeit zu einem Großteil in Lebenswelten und Lernumgebungen verbringen, die von Erwachsenen gestaltet wurden. Laut UN-Kinderrechtskonvention sei jedoch das Wohl des Kindes vorrangig zu berücksichtigen bei allen Belangen, die das Kind betreffen.

Sicht der jungen Menschen mehr beachten

Orte, an denen Kinder und Jugendliche täglich viele Stunden verbringen, müssten auch kindgerecht gestaltet sein. Deshalb wirbt die DKJS mit vielen Programmen darum, dass die Sicht der jungen Menschen in den Bildungsangeboten stärker integriert sind.

Kreisrat Marcel Riethig. Vorstandsvorsitzender der Bildungsregion Niedersachsen, warnte vor einem Bildungsnotstand und zeigte Probleme auf. „Ich bin überzeugt davon, dass mit der Perspektive von Kindern und Jugendlichen Beiträge zur Lösung dieser Probleme vor Ort in Kita und Schule entwickelt werden können. Die Bildungsregion möchte dabei unterstützen.“

Neue Impulse für die Region

Die Redner stellten heraus, was ein Perspektivwechsel bewirken kann, dass neue Ideen und Sichtweisen immer wieder (Bildungs-)zugänge eröffnen können. Doch dazu sei es zunächst einmal wichtig, die Perspektive der Kinder und Jugendlichen überhaupt zu kennen.

Um neue Impulse für die Region zu setzen, stellten die Referenten fünf „Themeninseln“ vor, die Programme der DKJS beinhalteten: Die Kita-Qualität aus Kindersicht, die Qualität der Ganztagsschule, die Qualitätsentwicklung von Schülerfirmen aus Sicht der Kinder und Jugendlichen, die digitale Bildung als Querschnittsthema und das Programm „Openion – Bildung für eine starke Demokratie“.

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