Einwände müssen bis zum 7. Juni eingetroffen sein

Geplante Südlink-Trasse: Bürgerinitiative soll sich mit Einwänden beteiligen

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Der mögliche Suedlink-Verlauf: Die Trasse würde mitten durch die Gemeinde Bovenden führen. Um die gesamte Karte zu sehen, klicken Sie rechts oben. 

Die Bürgerinitiative Gegenwind Groß Ellershausen-Hetjershausen macht Mut, sich mit eigenen Einwänden am Verfahren für die geplanten Gleichstrom-Trasse Suedlink zu beteiligen.

Zwei Sprecherinnen der Gruppe stellten die Bedenken zur Stromtrasse am Dienstag mehreren hundert Einwohnern aus dem Bereich Bovenden vor. „Es kann nicht sein, dass einige wenige die Energiewende schultern“, machten sie deutlich. 

Die Bereiche Bovenden und Göttingen seien schon stark durch die zukünftige 380-kV-Trasse Wahle-Mecklar belastet. Nun komme auch noch Suedlink hinzu.

Ähnlich wie im Bereich Göttingen bestehen auch in Bovenden die Befürchtungen, dass durch Suedlink viele zukünftige Planungen (zum Beispiel für neue Baugebiete) gefährdet werden könnten. 

Einwände bis zum 7. Juni bei Bundesnetzagentur 

Deshalb wird auch die Gemeinde Bovenden ihre Einwände fristgerecht an die Bundesnetzagentur schicken, kündigte Bürgermeister Thomas Brandes an. Besonders problematisch ist aus Sicht der Gemeinde der Trassenverlauf zwischen Lenglern und Harste sowie zwischen Lenglern und Emmenhausen.

Noch einmal wurde zudem deutlich gemacht, dass die Einwände bis zum 7. Juni bei der Bundesnetzagentur eingetroffen sein müssen, sonst werden sie nicht mehr berücksichtigt. Die Zeit ist also knapp. 

Für die Mitglieder der Bürgerinitiative ist mit Blick auf die möglichen Belastungen durch Suedlink klar: „Die Leitungen müssen weg von den Wohngebieten.“ Kritik gibt es daran, dass die Leitungen Wahle-Mecklar und Suedlink nicht gebündelt geführt werden können.

Die Bürgerinitiative bietet für Interessierte Formulierungshilfen für Einwände gegen Suedlink an.  

Mehr Informationen zur Bürgerinitiative finden Sie hier.

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