Baugenehmigung ist da

Umbau am Duderstädter St. Martini-Krankenhaus kann beginnen

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Sie packen mit an: Martin Vollmer ( Stadt Duderstadt Bauaufsicht/von links), Ulrich Merten (Abteilungsleiter Betriebstechnik St. Martini Krankenhaus), Markus Kohlstedde (Geschäftsführer St. Martini Krankenhaus), Thorsten Feike (Bürgermeister Duderstadt), Katrin Magerkurth (Pflegedienstleitung St. Martini Krankenhaus) und Schwester Cárola (Konventoberin).

Duderstadt – Bereits Ende 2015 wurden erste Schritte für den Erweiterungsbau und der Umstrukturierung des St.-Martini-Krankenhauses in Duderstadt geplant. Nun hat Bürgermeister Thorsten Feike die Baugenehmigung überreicht.

Das hat das Krankenhaus mitgeteilt.

Durch die entwickelte Neustrukturierung wolle man sich an die heutigen Krankenhausstandards anpassen. Durch den Umbau solle ein zukünftsfähiger und nachhaltiger Krankenhausbetrieb sichergestellt werden. Nur so könnten die Mitarbeiter die steigenden Patientenzahlen bewältigen.

„Wir freuen uns sehr über die Baugenehmigung und möchten uns herzlich bedanken für die stets kooperative und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Bauamt“, so Markus Kohlstedde, Geschäftsführer des St.-Marini-Krankenhauses.

Die bauliche Umsetzung erfolge in zwei Abschnitten. So könnten die Veranwortlichen eine optimale Patientenversorgung während der Bauarbeiten sicherstellen. Die erste Bauphase beginne im Spätsommer. Das Krankenhaus solle in Zukunft weitgehend CO2-neutral versorgt werden. Die Wärmeversorgung werde durch regionales Biogas und ein Blockheizkraft erfolgen.

Auch der Pflegebereich solle neu konzipiert werden. Die Stationszahl werde reduziert und die verbleibenden Stationen vergrößert. Zukünftig seien Zwei-Bett-Zimmer geplant. Auch die Wegeführung für Personal, Besucher und Patienten sei neu entwickelt worden.

Auch die Notaufnahme, die Funktionsdiagnostik, die Endoskopie und die Röntgendiagnostik wolle man ausbauen. Die interdisziplinäre Notfallaufnahme, das Labor und der Notarztstandort Duderstadt könnten gesichert werden. Es sollen neue zusammenhängende Flächen für die medizinischen Funktionsstellen und die Notaufnahme entstehen. Die Funktionsstellen Radiologie, Endoskopie, Funktionsdiagnostik und Aufnahmeuntersuchung sollen aus dem Gebäudebestand zentralisiert, interdisziplinär organisiert und an die verlagerte Notaufnahme angebunden werden. Zudem solle eine zentrale Anmeldung für das gesamte Krankenhaus geschaffen werden. Die Planer rechnen mit einer Gesamtbauzeit von sechs Jahren.  jfw

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