Wegen Probenverbot

Zauberer von Oz kommt erst 2021 auf die Waldbühne Bremke

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Nachtvorstellung auf der Waldbühne Bremke im vergangenen Jahr.

Bremke – Die Waldbühne in Bremke kann aufgrund der Corona-Pandemie weder proben noch spielen. Der Zauberer von Oz soll deshalb erst im kommenden Jahr aufgeführt werden.

Die Vorbereitungszeit von zehn Wochen Probenverbot könne nicht so einfach aufgeholt werden, teilte die Waldbühne mit. Verkaufte Karten behielten jedoch ihre Gültigkeit.

In dem Stück von Rick Leander sollen die Zuschauer direkt in die Atmosphäre von Oz versetzt werden. Bereits am Eingang sollen die Akteure auf einem gelb markierten Pflasterweg, wie im Original, zu ihren Sitzen begleitet werden. Die Pflastersteine seien bereits im Rahmen der Umbauarbeiten verlegt worden. Dadurch sei die Bühne zudem einfacher zu benutzen. Für Besucher sei der Weg nun auch sicherer zu begehen.

Außerdem sei der Orchestergraben um einen Höhenmeter angehoben worden, sodass den Zuschauern nun eine besser Sicht geboten werde. Die Umbauarbeiten an der Waldbühne seien sehr umfangreich und würden in etwa 50 000 Euro umfassen. Ein großer Teil komme davon aus dem „Leader Plus“-Programm mit Unterstützung des Landkreises und der Gemeinde Gleichen.

Das Ensemble bekomme allerdings Verstärkung durch die ausgebildete Schauspielerin Rosanne Gianna Stiller. Die Kooperation mit dem Jungen Theater soll weiterhin bestehen bleiben. Aufgrund schlechter Internetverbindungen seien Livestreamings momentan leider nicht möglich. Doch nicht nur die Coronakrise macht der Waldbühne zu schaffen. Unbekannte sollen dort vor einigen Tagen verlegte Erdkabel für die Beleuchtung durchgeschnitten haben.  Von Samira Müller

waldbuehne-in-bremke.de

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