Das Göttinger Indoor-Altstadtfest präsentierte 30 Bands in elf Musikkneipen

Laue Nacht in heißen Clubs

Musik von Pop bis heißem Rock: Das siebte Indoor-Altstadtfest in Göttingen lockte 1500 zahlende Besucher an und riss viele Musikfans mit.
+
Musik von Pop bis heißem Rock: Das siebte Indoor-Altstadtfest in Göttingen lockte 1500 zahlende Besucher an und riss viele Musikfans mit.

Göttingen. 30 Bands in elf Clubs: Den Szenegängern machte die siebte Auflage des Göttinger Indoor-Altstadtfestes in der Nacht zu Samstag sichtlich Spaß. Und es waren viele Menschen unterwegs: Für die Organisatoren nannte Bea Roth (Exil) die Zahl von 1500 Besuchern. „Das ist ein großartiger Erfolg.“

Die laue Sommerluft verführte zwar zunächst viele dazu beispielsweise auf dem Wilhelmsplatz zu einer Runde des „Vorglühen“ mit dem Bier in der Hand einzulegen. Doch je dunkler es wurde, umso mehr füllten sich die teilnehmenden Clubs.

Die Veranstalter, darunter Bea Roth, hatten nicht zu viel versprochen: Für jeden Musikgeschmack war etwas dabei. Im Blue Note beispielsweise gab es von der Band Autumns Diary mit Metal ordentlich was auf die Ohren – sehr zur Freude der Headbanger.

Ruhige Songs im Deja

Wer es ruhiger liebte, konnte sich etwa bei Tiffy En Silencio im Deja Vu entspannen oder bei Uwe Freymuth in der Blooming Bar seiner „Liebe zu Süßspeisen“ lauschen. Ganz anders war es wieder im Pools, als Dietmar am Boogiewoogie- Piano den schwarz-weißen Tasten rollende Bässe in einem atemberaubenden Tempo entlockte.

Das besondere an diesem Abend: In fast jedem Club gab es bis zu drei oder sogar vier Auftritte von verschiedenen Bands, die oft auch aus der Region kamen.

Großer Anziehungspunkt war erneut das Exil, wo es als Überraschungsgast nach Mitternacht einen Auftritt mit der Band Peanut Gallery gab, in der die Geschwister Maria Koch (Gesang) und Benjamin Koch (Schlagzeug) mitwirken. Maria Koch hatte 1998 mit der Band EatNoFish den FFN-New Sensation-Contest gewonnen, drei Alben veröffentlicht und war durch Deutschland, Österreich und die Schweiz getourt.

Großen Zulauf gab es auch in der Kult-Disko Tangente, als dort die Lokalmatadoren und überregionalen Musiker von Seedcake ihre druckvollen wie melancholischen Rocksongs spielten. (zhp/tko)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.