Zwei Lesungen mit dem Autor, der Wurzeln seine Göttingen hat

Jo Lendle mit Heimspiel im Literarischen Zentrum

Autor: Jo Lendle

Göttingen. Ein Autor mit Göttingen-Bezug, Jo Lendle, wird am Mittwoch, 18. Dezember, seinen aktuellen, mit skurrilen Erzählelementen angereicherten Roman ab 20 Uhr im Literarischen Zentrum, Düstere Straße 20, vorstellen. Einen Tag später, am Donnerstag, 19. Dezember, wird er von 10 bis etwa 11.30 Uhr in der Eingangshalle seiner früheren Ausbildungsstelle, der Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule in Geismar aus dem Roman „Mein letzter Versuch die Welt zu retten“ lesen.

In seinem fünften Roman „Was wir Liebe nennen“ begleitet der in Göttingen aufgewachsene Jo Lendle seinen Protagonisten, den Zauberkünstler Lambert, auf ein Kleinkunstfestival nach Montreal. Nachdem Lambert durch eine Notlandung im irischen Shannon mit Verspätung in Montreal eintrifft, wird er von einem Pick-up angefahren. An dessen Steuer sitzt die Paläobiologin Felicitas Touchburn, genannt Fe.

Die Biologin hat Exemplare der legendären Przewalski-Pferde im Anhänger und beabsichtigt, diese in der kanadischen Einöde auszuwildern. Ebenso wie jene Tiere die Freiheit erleben sollen, scheint auch Lambert durch die Bekanntschaft mit Fe aus seinen alten Verpflichtungen ausbrechen zu wollen.

Lendle wird ab Januar 2014 als verlegerischer Geschäftsführer die Leitung des Hanser-Verlages übernehmen. Nach dem Studium der Kulturwissenschaften in Hildesheim und Montreal arbeitete Lendle für die Literaturzeitschrift Edit und den DuMont Literaturverlag.

Neben seiner Verlagsarbeit war Lendle als Gastprofessor und Dozent an den Universitäten München, Leipzig, Hildesheim und am Schweizerischen Literaturinstitut tätig. Als Autor erhielt er mehrere Stipendien, so vom Deutscher Literaturfonds und von der Robert Bosch Stiftung. (zkb) Foto: nh

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