1. Startseite
  2. Lokales
  3. Göttingen

Lesung aus „Der kleine Eisbär“: Eine Reise auf zwei Sprachen

Erstellt:

Kommentare

Zweisprachige Lesung: Die Göttinger Theaterschauspieler Jens Tramsen und Tetiana Fedorovych präentierten das beliebte Kinderbuch „Der kleine Eisbär“.
Zweisprachige Lesung: Die Göttinger Theaterschauspieler Jens Tramsen und Tetiana Fedorovych präentierten das beliebte Kinderbuch „Der kleine Eisbär“. © Kim Henneking

Das Kinderbuch „Der kleine Eisbär“ begeistert Familien. Das wird bei einer zweisprachigen Lesung in Göttingen deutlich.

Göttingen – Eine besondere Lesung für Familien mit Kindern hat der Göttinger Literaturherbst angeboten. Im Literaturhaus Göttingen wurde der neu erschienene erste Band des beliebten Kinderbuchs „Der kleine Eisbär“ vorgelesen. Auf Deutsch und Ukrainisch.

Knapp zehn Kinder und zehn Erwachsene hörten der zweisprachigen Erzählung zu. Der Göttinger Theaterschauspieler Jens Tramsen und Tetiana Fedorovych, Gemeindeassistentin der St. Michaelskirche Göttingen, lasen das Buch im Wechsel vor.

Die Geschichte handelt von einem kleinen Eisbären, der auf einem Ausflug von seinen Vater getrennt wird. Seine Eisscholle treibt hinaus aufs Meer und er strandet ganz allein in einem fremden Land, wo alles anders aussieht als daheim. Mithilfe neuer Freunde findet er schließlich den Weg zurück nach Haus.

Die zweisprachige Geschichte kam bei den Mädchen und Jungen im Publikum gut an. Sie antworteten den Vorlesern auf ihrer jeweiligen Muttersprache und berichteten von ihren eigenen Reisen und ersten Schwimmerlebnissen. Je nach Reiseland des kleinen Eisbären wurden Jacken und Mützen an- und ausgezogen.

Im Publikum waren auch zwei Mütter aus dem Landkreis Göttingen mit ihren Töchtern. Sie haben sich für den Besuch der entschieden, weil ihre Kinder Kontakt mit ukrainischen Flüchtlingen in der Schule haben, berichteten sie. Über das Kinderprogramm beim Literaturherbst freuten sie sich sehr. Ebenfalls zu Gast war die gebürtige Ukrainerin Marta Kaptsan mit ihrer vierjährigen Tochter und ihrer Mutter. „Es war eine ausdrucksstarke interaktive Lesung für Kinder“, sagt die Göttingerin. (Kim Henneking)

Auch interessant

Kommentare