Nier: Veranstaltung des Kulturbundes hat einen klaren Weg und Bedarf aufgezeigt

Linke: Stadt soll Vermietung der Voigtschule prüfen

Diskussion in vollem Gange: Die Voigtschule und die Baptistenkirche wollen Kulturschaffende in Göttingen für eigene Zwecke nutzen. Foto: Kopietz

Göttingen. Für Gerd Nier aus der Stadtrat-Fraktion der Linke kann es bezüglich der Nutzung der alten Voigtschule zur eine Möglichkeit geben: „Erhaltet die alte Voigtschule für die Kultur“, fordert Nier in einer Pressemitteilung.

Die Veranstaltung des Kulturbundes Göttingen habe am Donnerstag überdeutlich gemacht, dass in der Stadt für viele sozio-kulturell aktive Menschen und Gruppen Räume fehlen.

Noch in der laufenden Veranstaltung seien mit dem Kinderschutzbund und einer Initiative, die praktizierte Inklusion lebt, neue Interessenten hinzugekommen. Auch der Förderkreis Planetarium habe sein Interesse an einer Nutzung angemeldet.

Gerd Nier

Neben dem unverkennbaren Bedarf hätten die Vertreter des Kulturbundes berechtigterweise und ausgehend von der ursprünglichen Zweck des Gebäudes als Schule darauf hingewiesen, dass der ihm zugrundeliegende pädagogische Gedanke fortgeführt werden könnte.

Sollte das ermöglicht werden, blieben der Stadt aufwändige und teure Umbauarbeiten erspart.

Die ideale Lage zur Innenstadt und das sich selbst tragende Konzept ohne Folgekosten für die Stadt seien weitere Pluspunkte gegenüber einem Verkauf an Investoren.

Die Göttinger Linke stehe für eine klare Zweckbindung zugunsten der Kultur und des Gemeinwohls, aber auch für eine öffentliche Diskussion über die eingereichten Angebote.

Selbst Gedanken einer Verpachtung oder Vermietung oder erbbaurechtlichen oder genossenschaftlichen Konzepte sollten noch einmal von Rat und Verwaltung ernsthaft geprüft werden, fordert Gerd Nier. (tko)

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