Die Linken wollen den Kopf nicht in Sand stecken

Im eigenen Heim: Noch vor wenigen Wochen zeigte sich der Direktkandidat der Linken, Patrick Humke, zuversichtlich. Foto: Göbel/nh

Göttingen. Fassungslosigkeit hatte sich am frühen Sonntagabend bei den Mitgliedern der Links-Partei im Roten Zentrum in Göttingen breitgemacht. „Über den Ausgang der Landtagswahlen sind wir natürlich sehr enttäuscht“, sagte Direktkandidat Patrick Humke.

Weit abgeschlagen war schon früh an einen Wiedereinzug ins Parlament nicht mehr zu denken. Humke beklagte vor allem auch auf Landtagsebene das Verhalten der Sozialdemokraten. „Es ist schade, dass die SPD so gegen uns arbeitet und uns klein hält“, monierte der Direktkandidat der Linken. Ein Regierungswechsel, gerade auch auf bundespolitischer Ebene, sei nur in einer rot-rot-grünen Koalition möglich.

Den Kopf ließen die Parteimitglieder dennoch nicht hängen. Es sei auch ein Ansporn und man müsse jetzt konstruktiv Selbstkritik ausüben und sehen, wie die Wähler künftig noch besser angesprochen werden können, so Humke.

Gegen 22 Uhr saßen immerhin noch etwa 30 Mitglieder beisammen. Nicht aber um den Kopf in den Sand zu stecken - man baute sich vielmehr gegenseitig auf. (sjh)

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