Literaturherbst: Wir nennen zehn Gründe, warum man hingehen sollte

Mit dabei: Leon de Winter kommt zum Literaturherbst in die Uni-Stadt Göttingen. Foto: nh

Göttingen. Zehn Tage lang vom 21. bis 30. Oktober wird Göttingen zum Literatur-Hotspot: Die Jubiläumsausgabe des Literaturherbstes, der 25 Jahre alt wird, wartet mit einem Riesenprogramm auf. Wir nennen zehn Gründe, warum man hingehen sollte,

1 weil das Angebot an Literatur und Autoren für jüngere und ältere Leser enorm ist, von Wissenschaft über Lyrik, Podiumsdiskussionen bis zu Unterhaltungsromanen und Kinderliteratur reicht. So kommen Buchpreisträger Bodo Kirchhoff und Cees Nooteboom sowie Judith Hermann und Jimmy Blue Ochsenknecht.

2 weil sich locker auch zwei oder mehr Lesungen beim 25. Literaturherbst in Göttingen an einem Abend kombinieren lassen und die Veranstaltungsorte zudem zum Teil problemlos fußläufig in der Innenstadt erreichbar sind.

3 weil es mit dem Apex in der Burgstraße eine Festival-Kneipe gibt, wo Besucher auch die Autoren nach den Lesungen treffen können – ganz unkompliziert und zwanglos auf ein Bier oder einen Saft.

4 weil die Eintrittspreise noch – im Vergleich zu anderen Kulturveranstaltungen – durchaus erschwinglich sind und meist zwischen zehn und 15 Euro liegen.

5 weil es für einige Veranstaltungen auch noch Karten gibt. Wer keine hat, kann auch noch auf gut Glück an der Abendkasse auf Rückläufer oder Verkäufe hoffen.

6 weil es unterschiedliche Formen der Präsentation gibt: von der klassischen Lesung über Diskussionen bis zu Musik-Lesung. So wird zum Beispiel Ex-Kanzler Gerhard Schröder mit dem Philosphen Oskar Negt über dessen Autobiografie „Überlebensglück“ sprechen. Besonderheit in diesem Jahr: Institutionen und Unternehmen schenken dem Literaturherbst Veranstaltungen zum Jubiläum, so der Kaufpark, wo Mario Giordano auftreten wird.

7 weil die Veranstalter immer neue, spannende Orte – nicht nur in Göttingen – für die Veranstaltungen ausfindig machen. Diesmal: die Reithalle des Nörten-Hardenberger Gestüts, das Weltkulturerbe-Gebäude Fagus-Werk in Alfeld, das historische Rathaus in Duderstadt und das Cafè Aegidius in Hann. Münden.

8 weil auch Medien-Stars kommen: Der frech-charmante Buch-Kritiker Denis Scheck wird sich – wie in seiner ARD-Sendung „Druckfrisch“ – die Neuerscheinungen des Jahres vorknöpfen und gegebenenfalls in die Tonne werfen. Auch bieten sich das angesagte und grundverschiedene Streit-Duo Jakob Augstein (Verleger, Autor) und Nikolaus Blome (Bild-Chefredakteur) ein Rededuell.

9 weil auch alte Ex-Göttinger zu sehen und zu hören sein werden. Darunter: besagter Ex-Kanzler und Georgia-Augusta-Student Gerhard Schröder sowie – ganz zum Schluss – Benjamin von Stuckrad-Barre. Auch berühmte Überraschungsgäste könnten eventuell vorbeischauen.

10 weil in der Wissen-Stadt Göttingen eine tolle Wissenschaftsliteratur-Reihe in der historischen Pauliner-Kirche läuft – nicht nur für die Wissenschaftler der Stadt, sondern auch die, die etwas wissen wollen.

Ausverkauft sind aktuell: Linda Zervakis, Heinz Strnk, Dramatische Werke Loriot, Große Cellisten und der Ringelnatz-Abend. Der Auftritt von Laurie Penny wird verschoben – nun am 2. Dezember im Literarischen Zentrum. Erworbene Karten bleiben gültig.

Das komplette Literaturherbst-Programm gibt es – ebenfalls wie Karten im Vorverkauf – unter www.literaturherbst.com

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