Mehr als 3000 Besucher schauten und hörten sich in den Uni-Sammlungen um

Lockere Atmosphäre beim Tag der offenen Sammlung in den Uni-Instituten

Saubere Bücher: Dr. Renate von Issen zeigt beim Tag der offenen Sammlung in der alten Staats- und Uni-Bibliothek wie Karten in der Bücherwaschmaschine schonend sauber werden. Fotos: Kopietz

Göttingen. Auffällig viele Fußgänger waren am Sonntag in der sonst – vor allem bei schlechtem Wetter – weit mäßiger besuchten Innenstadt unterwegs. Das hatte einen Grund: Die Universität hatte ihren Sammlungen auch in den Instituten in der City geöffnet. Gut 3000 Besucher zählten die Kustoden in den einzelnen Sammlungsorten.

„Das ist eine ganz schöne Zahl“, bilanzierte Mitorganisatorin Regina Lange vom Eventmanagement der Uni-Öffentlichkeitsarbeit. Die Beteiligten an allen Ausstellungsorten seien mit dem Besuch zufrieden gewesen.

Lediglich die Veranstaltungen in den botanischen Gärten hätten vor allem unter dem regnerischen Wetter gelitten sagte Lange, die mit Katrin Pietzner bei ihren Rundgängen auch eine gute Atmosphäre in den Ausstellungen ausgemacht hat. „Viele Besucher waren sehr entspannt und haben sich viel Zeit genommen.“ Das sei auch bei den Betreuern noch kurz vor 18 Uhr, dem Ende der Veranstaltung, so gewesen, als noch Vorführungen, Erklärungen und Führungen liefen.

Die Universität Göttingen hatte am Sonntag erstmalig fast alle Sammlungen an einem Tag öffentlich zugänglich gemacht, 28 von 30 waren beteiligt. Nur die Rechtsmedizin und eine Schädelsammlung des Anatomischen Institutes waren aus ethischen Gründen geschlossen geblieben. (tko)

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