Lokhalle: Fußweg zur Leineaue entsteht

Durchstich: Zwischen Lokhalle Göttingen (links) und Volkshochschule (VHS, rechts) liegt der Jochen-Brandi-Platz. Dessen Fläche wird vergrößert – in Richtung Leine und der davorliegenden Carl-Zeiss-Straße. Am Mittwoch werden dort Bäume gefällt. Foto: nh

Göttingen. Das Umfeld der Lokhalle soll attraktiver werden – auch für Radfahrer und Fußgänger. Deshalb wird jetzt ein geschotterter Trampelpfad zum gepflasterten Weg ausgebaut, der Jochen-Brandi-Platz verlängert. Am Mittwoch werden deshalb im Bereich zwischen Leine, VHS-Gebäude und Lokhalle Bäume gefällt.

Betroffen ist der Bereich zwischen dem Jochen-Brandi-Platz vor der Volkshochschule und der Carl-Zeiss-Straße, die parallel zur Leine verläuft sowie die Godehardstraße und Groner Landstraße verbindet.

Am Mittwoch ist deshalb die Carl-Zeiss-Straße gesperrt, 13 Ahorn- und Birken-Bäume werden gefällt und das Unterholz wird gelichtet, um den verbleibenden Bäumen mehr Raum zu geben.

Auftraggeber dafür ist die Lokhallen-Betreibergesellschaft GWG. Durch die Arbeiten entstünde ein „parkartiger Charakter in dem Bereich Leineaue, teilt die GWG mit. Für die gefällten Bäume werden Ersatzbepflanzungen vorgenommen.

Hintergrund für das Bauvorhaben ist, dass der Trampelpfad zwar kein offizieller Fußweg ist, aber als solcher genutzt wird, weil Nutzer so eine kürzere Strecke zur Sparkassen-Arena, zum Schützenplatz, aber auch den Schulen BBS 2 und Otto-Hahn-Gymnasium haben.

Der Weg wird nicht nur gepflastert, also befestigt, sondern auch durch neu installierte Lampen ausgeleuchtet, was den Bereich sicherer macht. Grundlage für ein attraktiveres Lokhallen-Umfeld ist ein Konzept der Landschaftsarchitektin Johanna Sievers aus Hannover, das kürzlich öffentlich vorgestellt worden war. (tko)

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