Einblicke in den früheren Karzer

Mäßiges Interesse an Online-Feier der Uni Göttingen bei den Studenten

Der frühere Karzer wurde von Prinz Andrew besichtigt
+
Der frühere Karzer: Prinz Andrew, Duke of York, blickte bei seinem Besuch im Jahr 2014 in Göttingen in das einstige Uni-Gefängnis. Auch bei der virtuellen Immatrikulationsfeier wurde der besondere Raum vorgestellt.

Wegen der Corona-Krise musste die Uni Göttingen auf eine Immatrikulationsfeier in Präsenz verzichten. Stattdessen gab es eine Online-Veranstaltung.

Göttingen – Allerdings war das Interesse an der Übertragung etwas mäßig. Knapp 5000 neue Studenten haben sich immatrikuliert, etwa 500 waren live dabei. Bis zum Dienstag war das Video gut 3000-mal aufgerufen worden.

Uni-Präsident Prof. Dr. Reinhard Jahn begrüßte die Studenten offiziell. Ihm sei klar, dass das Studium in einer schwierigen Zeit beginnt. Trotzdem wünschte er dem akademischen Nachwuchs einen erfolgreichen Start.

Prof. Dr. Andrea D. Bührmann, Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Chancengleichheit, verwies darauf, dass es der Uni schnell gelungen sei, digitale Formate für Lehre und Prüfungen anzubieten. „Wir haben jetzt ein hybrides Semester, in dem digitale und Präsenz-Angebote miteinander verschränkt sind.“ Außerdem rief Bührmann die angehenden Studenten auf, Kontakte zu vermeiden und dadurch die Corona-Zahlen niedrig zu halten. Zudem gab sie den Tipp, das Info- und Beratungsnetzwerk der Uni in den Fakultäten und auf zentraler Ebene zu nutzen.

Video: Die Immatrikulationfeier als Mitschnitt

Bei der Feier, die im Internet übertragen wurde, gab es auch ein Rahmenprogramm, bei dem unter anderem Uniorchester und Unichor auftraten. Außerdem wurde dabei der frühere Karzer, das einstige Uni-Gefängnis vorgestellt. Die Feier ist im Internet weiterhin abrufbar. (Bernd Schlegel)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.