DGB ruft zur Teilnahme auf

Maifeiertag in Göttingen: Demonstration und Kundgebung

Auf dem Albaniplatz in Göttingen wird am Samstag die Maikundgebung des DGB stattfinden.
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Auf dem Albaniplatz in Göttingen wird am Samstag die Maikundgebung des DGB stattfinden. (Archivfoto)

Der Maifeiertag wird trotz der andauernden Corona-Pandemie in Präsenz in Südniedersachse gefeiert – natürlich unter Einhaltung aller Abstands- und Hygieneregeln.

Göttingen – Der Deutsche Gewerkschaftbund (DGB) ruft zur Teilnahme in sechs Städten auf. Die Veranstaltungen in Göttingen, Northeim, Einbeck, Osterode, Goslar und Uslar stehen unter dem Motto „Solidarität ist Zukunft“.

Der DGB ist überzeugt: „Gerade in diesen Zeiten ist Solidarität gefragter denn je: Nur mit gesellschaftlichem Zusammenhalt schaffen wir es durch die Pandemie. Nur wenn wir uns in Gewerkschaften zusammenschließen und zusammen für unsere Interessen eintreten schaffen wir es, dass diese Krise nicht auf dem Rücken von uns Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ausgetragen wird.“

Hier das Programm für den Aktionstag am Samstag, 1. Mai, in Göttingen auf einen Blick:

  • ab 10 Uhr: Aufstellung Demonstration am Platz der Synagoge;
  • 10.30 Uhr: Demonstrationsbeginn;
  • 11 Uhr: Öffnung der DGB-Bühne am Albaniplatz;
  • 11.30 Uhr. Maikundgebung auf dem Albaniplatz (Begrüßung: Kreisvorsitzende Agnieszka Zimowska; Mairede: Dr. Mehrdad Payandeh, DGB-Vorsitzender Bezirk Niedersachsen/Sachsen-Anhalt);
  • 13 Uhr: Aktionen des DGB-Jugendbündnisses in der Innenstadt.

Im Mittelpunkt des Aktionstages stehen „symbolische Netze der Solidarität“, die geknüpft werden sollen. „Wir stärken uns solidarisch für die Kämpfe, die wir führen und die da kommen werden.“ Laut DGB versuchen die Arbeitgeber bereits jetzt, die Pandemie als Feigenblatt für tarifpolitische Angriffe in Form von angestrebten Nullrunden zu benutzen.

„Schon jetzt werden Stimmen laut, die fordern, dass die finanziellen Lasten aus der Krise von denen getragen werden sollen, die den Laden trotz Infektionsrisiko tagtäglich am Laufen halten – statt das Geld daher zu nehmen wo es ist: Bei den Reichen in diesem Land, die ihren Wohlstand vielfach auch in der Krise mehren konnten“. heißt es vom DGB. Weitere Infos gibt es hier. (Bernd Schlegel)

1. Mai-Demos in Hamburg - trotz Corona könnte es in der Hansestadt krachen, berichtet 24hamburg.de*. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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