Life Science Factory

Maskenhalterungen aus dem 3D-Drucker verbessern Tragekomfort

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Maskenhalterungen: Managerin Petra Runge-Wollmann (links) von der Life Science Factory überreichte die ersten Exemplare an Ruth Tönsmann, Leiterin der Abteilung Physio- und Ergotherapie am Weender Krankenhaus.

Maskenhalterungen, die ein bequemes Tragen ermöglichen, wurden jetzt in der von der Göttinger Sartorius AG gegründeten Life Science Factory produziert.

Wegen der Corona-Pandemie gilt immer noch bundesweit die Maskenpflicht. Da die Gummibänder der Masken ursprünglich nicht für den Dauergebrauch ausgelegt sind, zeichnet sich vor allem bei medizinischem Personal eine Nebenerscheinung ab: Die Gummibänder der Masken drücken unangenehm hinter den Ohren. Die Folge sind oftmals wunde Stellen. In den 3D-Druckern der Life Science Factory entstanden jetzt erste Maskenhalterungen. Sie werden am Hinterkopf als Verbindung zwischen den Gummibändern getragen, sodass die unangenehmen Druckstellen hinter den Ohren vermieden werden. Eine erste Spende mit 50 Stück sind an das Evangelische Krankenhaus Weende gegangen.

„Wir freuen uns, dass wir einen kleinen Beitrag leisten können, gemeinsam diese Zeit bestmöglich zu bewältigen“, sagt Managerin Dr. Petra Runge-Wollmann. Die Idee dazu entstand bereits vor einigen Wochen: „Wir haben die Vorlage für die Produktion der Maskenhalterungen an unsere 3D-Drucker angepasst und uns in der Community ausgetauscht, wer diese Halterungen benötigt.“

Aus dem 3D-Drucker: So werden die Maskenhalterungen aus der Göttinger Life Science Factory getragen. Sie sorgen dafür, dass die Gummibänder nicht hinter den Ohren drücken.

Nachdem die Information über die Maskenhalterungen im Intranet des Weender Krankenhaus veröffentlicht wurde, kamen sofort die ersten Anfragen. „Innerhalb der ersten Stunden hatten wir schon 30 Bestellungen. Viele Kollegen waren traurig, dass sie nicht direkt eine Halterung mitnehmen konnten. Umso mehr haben wir uns gefreut, dass die Life Science Factory sofort mit der Produktion gestartet hat und uns die Halterungen bereits einen Tag später übergibt“, sagte Ruth Tönsmann, Leiterin der Abteilung Physio- und Ergotherapie des Krankenhauses. Es gibt bereits die nächsten Anfragen, sodass eine Nachlieferung schon in Produktion ist.

Die von Sartorius gegründete, eigenständige Life Science Factory fördert den wissenschaftlichen Fortschritt und Firmengründungen im Life-Science-Bereich. Ziel ist es, Forschung und Entwicklung innovativer Technologien mit einem klaren Anwendungsfokus zu stärken und Wissenschaftlern den Raum zu bieten, erste Schritte außerhalb akademischer Institutionen zu gehen.  bsc

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