Medaille für Olympia-Freund Buss

Ausgezeichnet: Prof. Dr. Wolfgang Buss

Göttingen. Prof. Dr. Wolfgang Buss hat kürzlich – anlässlich seines 70. Geburtstages – die goldene Ehrenplakette der Deutschen Olympischen Gesellschaft (DOG) für ein herausragendes und langjähriges Engagement erhalten.

Überreicht wurde Buss die Plakette von der Bezirksvorsitzenden Petra Reußner während einer DOG-Exkursion nach Sizilien, Neapel und Rom. Ein Anlass, der zu der Verleihung passte, denn Wolfgang Buss aus Holzerode, der seit 1978 Mitglied der DOG ist, hat von 1983 bis 1998 hauptverantwortlich für die Bundesgeschäftsstelle im Drei-Jahres-Zyklus Reisen zu den antiken Sportstätten in Griechenland organisiert und geleitet.

So wurden auch viele Göttinger sportgeschichtlich infiziert durch die Aktivitäten des Sporthistorikers, der lange am Institut für Sportwissenschaften (IfS) der Uni arbeitete.

Für den politisch engagierten Buss ging es während der Exkursionen stets um mehr, als bei den Teilnehmern die Begeisterung für Olympia zu wecken: Er machte auch aktuelle Entwicklungen des Sports und der Politik sowie gesellschaftspolitische Fortschritte zum Thema. Der mehrtägige Aufenthalt in der Akademie von Olympia in Griechenland habe so auch den sportlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Austausch zwischen Deutschen und Griechen gefördert, betonte Reußner.

Wolfgang Buss war bis 1993 als Beisitzer im DOG-Bundesvorstand aktiv, ebenso im Vorstand der Landesgruppe. Die Zweigstelle Südniedersachsen der DOG hat Buss 1987 mitgegründet, bis heute ist er Vorstandsmitglied, aktuell stellvertretender Vorsitzender. Dort werden regelmäßig Foren auch zu kritischen Themen wie Doping, veranstaltet, nicht selten besetzt mit prominenten Sportlern. Und die Südniedersachsen-DOGler waren auch gerne und oft unterwegs – fuhren von 1996 bis 2012 zu den Austragungsorten der Olympischen Spiele. Natürlich vorher gut vorbereitet über die Eigenheiten des Landes und der Leute – auch von Wolfgang Buss. (tko)

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