Göttinger Entsorgungsbetriebe informierten in der Innenstadt über Abfallvermeidung

Göttinger Entsorgungsbetriebe informierten über Abfallvermeidung

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Stoffbeutel gegen Plastiktüte: Die GEB-Abfallberaterinnen Anne Köhler und Maja Heindorf (von links) informieren in der Göttinger Innenstadt über Abfallvermeidung.

Göttingen. Wie schnell auf einer Einkaufstour durch die Innenstadt Abfall ensteht, hat vermutlich jeder schon einmal erlebt. Hier eine Plastiktüte, da ein Kaffeebecher. Von dem vielen Verpackungsmüll ganz zu schweigen.

Wie man Abfall vermeiden kann, ohne dabei Komfort einbüßen zu müssen, darüber informierten Mitarbeiter der Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) vor dem Alten Rathaus in der Innenstadt. Ein wichtiger Schritt sei die Umstellung von Plastiktüten auf Stoffbeutel.

Deshalb sprachen die Abfallberaterinnen Maja Heindorf und Anne Köhler Passanten mit Plastiktüten direkt an. Im Tausch gegen die Plastiktüte bekamen sie einen Stoffbeutel der GEB. „Es ist auch schon viel wert, wenn Menschen die Plastiktüten nicht gleich wegwerfen, sondern mehrfach verwenden, zum Beispiel als Müllbeutel“, sagt Maja Heindorf.

Aber nicht nur Plastiktüten, auch andere Abfälle bereiten den Abfallberaterinnen Sorgen. „Besonders Verpackungen von „To-Go“-Produkten, wie Kaffeebecher werden häufig einfach auf die Straße geworfen“, regt sich Heindorf auf. Auch Getränkedosen tauchen wieder vermehrt auf.

„Nach der Einführung des Dosenpfands war es besser geworden. Mittlerweile gibt es aber wieder vermehrt Getränke in Dosen, die nicht mit Pfand belegt sind und deshalb einfach weggeworfen werden“, fügt Heindorf hinzu.

Dass ausgerechnet ein Entsorgungsbetrieb für weniger Abfall wirbt, ist für Heindorf eine Selbstverständlichkeit. „Es ist unser gesetzlicher Auftrag, in erster Linie für eine Vermeidung von Abfall zu werben. Denn der beste Müll ist der, der gar nicht entsteht.“

Von Daniel Göbel

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