Minister Lies lobt Südniedersachsen

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 Am Stand des Fachwerk-Fünfecks: Wirtschaftsminister Olaf Lies (Dritter von rechts) mit den Bundestagsabgeordneten Roy Kühne (CDU, Zweiter von rechts) Wilhelm Priesmeier (SPD,Dritter  von links) und den Landrätinnen  Angela Schürzeberger (links, Holzminden) und Astrid Klinkert-Kittel (Zweite von links, Northeim) sowie der Fachwerkmanagerin Anna Laura Ulrichs  (rechts).

Osterode. Ein positives Zwischenfazit nach zwei Jahren des Südniedersachsenprogramms hat der niedersächsische Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) bei einer Regionalkonferenz am Donnerstag in Osterode gezogen.

Die angestrebte Projektsumme von 100 Millionen Euro könne noch in diesem Jahr nahezu erreicht werden. Nach seinen Worten sind Projekte mit einem Volumen von 70 Millionen Euro bereits bewilligt worden.

Aktualisiert um 15.15 Uhr

Projekte für weitere 23 Millionen Euro seien noch im Bewilligungsverfahren. Nach den Worten der Staatssekretärin für Euro und regionale Landesentwicklung in der niedersächsischen Staatskanzlei, Birgit Honé, sind bisher 17 Projekte mit Geld der EU, des Bundes und des Landes gefördert worden.

An die Projektvertreter übergab sie in Osterode als Zeichen der Förderung Tafeln. Genauso wichtig wie der in Zahlen messbare Erfolg des Südniedersachsenplans sei aber die positive Stimmung, die in den vergangenen zwei Jahren in der Region entstanden sei, betonte Minister Lies. „Südniedersachsen ist auf dem Weg zu neuer Stärke.“ Im Mittelpunkt der Konferenz standen die Chancen der Digitalisierung für die Region.

Eine Reihe von Projekten wurden präsentiert, bei denen es um digitale Lösungen für Probleme der Region geht. „Ich habe Projekte gesehen, in denen aus Schwächen der Region Stärken generiert werden“, lobte der Minister.

Die vorgestellten Lösungen könnten deutschlandweit, aber auch international übertragen werden. „Das hilft, das Renommee der Region voranzubringen.“ Beispielhaft nannte er das Projekt Ecobus und Blended Learning. „Es ist gelungen, unsere Schwäche zu überwinden“, nannte Osterodes Bürgermeister Klaus Becker als wichtigsten Erfolg des Südniedersachsenprogramms.

In der Region werde nicht mehr nebeneinanderher, sondern zusammengearbeitet. „Nur gemeinsam sind wir stark.“ Ein Beispiel dafür sei das Fachwerk-Fünfeck, zu dem sich seine Stadt mit Northeim, Einbeck, Duderstadt und Hann. Münden zusammengeschlossen habe.

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