Mitmachaktion in Göttingen: Gäste können Abdrücke von Gemmen machen

Abdruck einer Gemme aus blauem Glas mit dem Kopf des Herkules aus dem 19. Jahrhundert: Sie ist im Archäologisches Institut der Universität Göttingen zu finden. Foto: Stephan Eckardt/nh

Göttingen. Ein besonderes Mitmachangebot gibt es am Sonntag, 26. Februar, in der Göttinger Sammlung für Gipsabdrücke, Nikolausberger Weg 15.

Interessierte können ab 14.30 Uhr selbst Abdrücke von Gemmen machen. Das sind mit Reliefbildern versehene Edel- und Halbedelsteine. Wer mit seinem Abdruck zufrieden ist, kann diesen auch als Souvenir mitnehmen, heißt es in einer Pressemitteilung der Universität. Gemmen gehören zu den besonders kostbaren Gegenständen der Antike. Im 18. Jahrhundert entstanden große Sammlungen solcher geschnittenen Steine. Sammler wie Johann Wolfgang von Goethe ordneten die Gemmenabdrücke in schmuckvollen Kästen und kleinen Kabinettschränken an, den sogenannten Daktyliotheken.

Studierende der Klassischen Archäologie geben bei der Veranstaltung der Sonntagsspaziergänge einen Einblick in die Kultur der Gemmensammler und ihre Daktyliotheken. Anschließend beginnt die Mitmachaktion. Weitere Infos gibt es im Internet. (bsc)

www.uni-goettingen.de/sonntagsspaziergaenge

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