SPD will transparentes Verfahren

Möblierung für Kinder und Senioren in der Innenstadt

Göttingen. Bei der Neu-Möblierung der Göttinger Innenstadt nach Fertigstellung der Pflasterung müssen nach Auffassung der SPD-Fraktion im Stadtrat vor allem die Bedürfnisse von Senioren und Kindern beachtet werden.

In einer Mitteilung fordert die SPD ein transparentes Verfahren mit Bürgerbeteiligung. Die Auswahl der Straßenbeleuchtung habe gezeigt, dass die Bauverwaltung ohne vorherige Rücksprache mit Politik und Öffentlichkeit keine Entscheidungen zu Möblierung treffen sollte, stellt der Bauauschuss-Vorsitzende Christian Henze fest.

Von der Verwaltung fordert die SPD, "dass sämtliche Sitzmöglichkeiten, Abfallbehälter und sonstige Möblierungsgegenstände für alle Bevölkerungsgruppen erreichbar und nutzbar sind. Dabei ist besonderes Augenmerk auf eine senioren- und behindertengerechte Gestaltung zu legen."

Für die Kinder sollte die Lokomotive in der Weender Straße erneut aufgestellt und durch moderne Spielgeräte ergänzt werden. Außerdem sollte es einen Brunnen geben, fordert Bauausschussmitglied Sylvia Binkenstein.

Die Sitzbänke, die auf der Ostseite des Marktplatzes vorgesehen sind, müssen nach Ansicht Binkensteins so beschaffen sein, dass sie nicht wie Barrieren wirken. Die schneckenförmige Bank auf dem Marktplatz müsse erhalten bleiben: "Das ist ein Ort der Kommunikation, der in den vergangenen Jahren zum Verweilen eingeladen hat." (p)

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