Interkultulturelles Orchester wird durch Preis gefördert

Musa-Projekt ist Landessieger

Interkulturelle Band: Neda Mohagheghi am Santur, Justin Stefan Ciuche an der Violine
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Interkulturelle Band: Neda Mohagheghi am Santur, Justin Stefan Ciuche an der Violine

Göttingen. Das Göttinger Kulturzentrum Musa e.V. und ihr „Interkulturelles Orchester Göttingen“ hat einen Landespreis gewonnen: In Hannover zeichnete die niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Dr. Gabriele Heinen-Kljajic´ und Hans Eveslage, Präsident der Stiftung Niedersachsen insgesamt fünf Projekte im Rahmen des soziokulturellen Programms „sozioK – Zukunft gestalten mit Soziokultur“ aus.

Die Musa erhält für das Projekt „Interkulturelles Orchester Göttingen“ nun 20.000 Euro Preisgeld, dazu die Finanzierung einer Stelle im Rahmen des freiwilligen sozialen Jahres für Kultur, einer Praktikantenstelle sowie drei Fortbildungen.

Einzigartig

Ab August 2013 startet das Interkulturelle Orchester, das in seiner Zusammensetzung einzigartig im Land sein soll – zunächst wird man sich unter Leitung von Gabi Radinger auf die Suche nach Musikern machen. Diese sollen ebenso aus verschiedenen Kulturen kommen wie ihre Instrumente. Die musikalische Leitung wird Hans Kaul übernehmen.

Der Preis ist insgesamt mit 150.000 Euro dotiert, eingschlossen darin sind auch Dientsleistungen wie Fortbildungen, denn bei „sozioK“ geht es neben einer besseren finanziellen Ausstattung für soziokulturelle Projekte unter anderem auch darum, Nachwuchskräfte zu qualifizieren.

Grundsätzlich solle über eine Stärkung und mehr Entscheidungsspielraum der Organisationen mehr kulturelle Bildung erreicht werden, sagte Kulturministerin Heinen-Kljajic‘. Hans Eveslage hält das umfassende Förderprogramm der Stiftung Niedersachsen deshalb für „einmalig“.

Die Jury bewertete bei ihrer Entscheidung die Vielfalt der Themen, die Formate und Strukturen in der Soziokultur berücksichtungt. Es gab aber keine gezielten Vorgaben für die Bewerbungen. Alle ausgezeichneten Projekte hätten sich durch ein nachhaltiges Konzept ausgezeichnet und würden von professionellen Akteuren sowie gut verankerten Institutionen geführt, heißt es in der Begründung.

Die weiteren Gewinner:

• Kunst und Begegnung Hermannshof.

• Land & Kunst e.V. Diepholz

• Theaterpädagogisches Zentrum Hildesheim

• Netzwerk Kultur und Heimat Börde & Leinetal e.V (tko)

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