Interkulturelles Orchester spielt in Hann. Münden und in der Göttinger musa

17 Musiker aus acht Ländern

Rhythmen, die alle verbinden: Das Interkulturelle Orchester Göttingen. Foto: Reimar de la Chevallerie/nh

Göttingen / Hann. Münden. 17 Musiker und vier Sänger aus acht verschiedenen Ländern machen mit im Interkulturellen Orchester Göttingen. Am 25. Oktober treten sie in Hann. Münden auf, am 1. November in Göttingen.

Vor zwei Jahren ist der Schmelztiegel mit Musikern und Sängern aus Deutschland und Italien, Frankreich und Polen, Afghanistan und Somalia, Eritrea und Chile im Göttinger Kulturzentrum musa entstanden. Inzwischen hat der musikalische Leiter Hans Kaul 16 Lieder für das Orchester arrangiert, das sein Publikum auf musikalische Reisen in alle Welt mitnimmt.

So singen Badel Safi und Reshad Sultani von ihrer Heimat Afghanistan, die verloren scheint. Danilo Napoleoni macht sich auf den Weg in das neapolitanische Hinterland. Mit Goitom Kahsu aus Eritrea spielt das Orchester sein Klagelied über den Verlust der Kinder, die ihr Leben in den Fluten des Mittelmeers verloren haben. „Wir müssen uns bewegen, zu und mit den Rhythmen anderer Länder“, lautet das alle verbindende Motto.

In Hann. Münden tritt das Interkulturelle Orchester Göttingen am Sonntag, 25. Oktober, um 19 Uhr im Geschwister-Scholl-Haus auf.

Zum Abschluss seiner Konzertreihe in acht Städten spielt das Orchester am Sonntag, 1. November, ab 19 Uhr in der Göttinger musa, Hagenweg 2a. Der Eintritt kostet zwölf Euro, ermäßigt neun Euro. (p) www.musa.de www-interkulturelles- orchester-goettingen.de

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