Nach Gewalttat: Universität trauert um 24-jährige Studentin

Nach der Gewalttat: Im Flur des Wohnhauses an der Annastraße hatten Trauernde Kerzen, Blumen und Briefe niedergelegt. Am Montag gab es eine Gedenkfeier in Aula in der Uni. Foto: Rampfel

Göttingen. Mit einer Gedenkveranstaltung erinnerte die Universität Göttingen am Montag an die Ende Oktober bei einer Gewalttat ums Leben gekommene Studentin.

Die Trauerrede hielt Prof. Dr. Hiltraud Casper-Hehne. Die Vize-Präsidentin der Universität sagte, dass die 24-Jährige eine außergewöhnliche Persönlichkeit war. Sie hatte in Göttingen Wirtschaftswissenschaften mit Studienabschluss Bachelor studiert. „Die Professorinnen und Professoren sagen, sie war eine äußert fleißige und kluge Studentin, die sich immer sehr stark im Unterricht engagiert hat.“

Casper-Hehne erinnerte daran, dass die 24-Jährige gegenüber ihren Kommilitonen immer hilfsbereit war. Die junge Frau sollte als studentische Hilfskraft im „Centre for Modern Chinse Studies“ der Uni Göttingen arbeiten. Dafür hatte sie schon einen Arbeitsvertrag unterschrieben.

„Sie hatte viele Freunde hier in Göttingen“, sagte die Vize-Präsidentin. Eine Freundin der Getöteten spielte bei der Gedenkfeier eine chinesische Zither.

Die junge Studentin war am 28. Oktober tot in ihrem Appartement an der Annastraße gefunden worden. Nur einen Tag später war die mutmaßliche Täterin, eine 28-jährige Frau, festgenommen worden. Die Polizei geht davon aus, dass Eifersucht das Tatmotiv war. (bsc)  Foto: nh

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