Nacht des Wissens: Wackelkontakte und Lötstellen an der HAWK

Mitmachen: An der Lötstation in der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) auf den Zietenterrassen konnte die Feinmotorik geschult werden. Foto: Jelinek

Göttingen. Die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) liegt ein wenig ab vom Schuss in Göttingen, wie der Nordeutsche sagt. Doch die Zietenterrassen waren über den Shuttle-Bus-Verkehr top angebunden, und so fanden viele hundert Besucher bei der Nacht des Wissens den Weg in die Labore und Räume der HAWK.

Es blinkt und piept in der HAWK. Unter Leitung von André Henkel konnten im ersten Stock kleine LED-Blinklichter und kleine Pianos gelötet werden. Jeder Teilnehmer bekam seinen eigenen Bausatz und eine Anleitung, wie die fertige Schaltplatte aussehen muss.

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Unter Mithilfe von HAWK-Studierenden bauten die Besucher in 20 bis 40 Minuten ihre eigenen Schaltkreise, die sie auch behalten durften, zusammen. „Die Bausätze gibt es so nicht zu kaufen, es sind speziell unsere“, sagte Henkel. „Bei uns lernen die Besucher alles zum Thema Schwingung. Je nachdem, wie schnell der Takt ist, verändern sich die Töne auf dem Mini-Piano.“ Der Bereich, in dem die Schwingungen sind, dreht sich um die 50 Hertz.

Viele Kinder waren stolz, ihre eigenen Spielereien selbst gelötet zu haben. Doch nicht immer klappte alles beim ersten Versuch. „Manchmal gibt es einen Wackelkontakt oder es wurde nicht gut gelötet“, sagte Henkel. Aber nach ein wenig Hilfe waren die Probleme schnell behoben. Für Daniel Gebauer war das Löten hingegen keine große Herausforderung: „Ich bin ja Student an der HAWK. Aber Spaß hat es mir trotzdem gemacht“. (daz)

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