Bürgerstraße: Verbund überlegt weitere Schritte

Neue Bewertung: Vorrang für Kultur?

Göttingen. Der Kulturverbund Göttingen stellt eine neue Punktevergabe für das Nutzungs- und Freiflächenkonzept für die ehemalige Baptisten-Kirche und die ehemalige Voigt-Schule an der Bürgerstraße vor.

In dem von Britta Walbrun (Grüne), der Naturschutzbeauftragten der Stadt, erarbeiteten Papier ist nicht mehr das von der Stadtverwaltung und vom Bauausschuss favorisierte Gebot „ArtCenter“ auf Platz eins.

Stattdessen wird eines der Konzepte am besten bewertet, hinter dem ein Mitglied des Kulturverbundes steckt. Vor der entscheidenden Sitzung des Göttinger Rates am kommenden Mittwoch meldet sich damit erneut der Kulturverbund zu Wort, in dem sich zahlreiche Vereine, Verbände und Einzelpersonen aus der Kulturszene zusammengetan haben.

Die entscheidende Sitzung beginnt am Mittwoch, 26. Juni, um 16.15 Uhr im Hörsaal 103 im Zentralen Hörsaalgebäude am Platz der Göttinger Sieben. Dort wird der Verkauf im nichtöffentlichen Teil diskutiert.

Unterdessen überlegt das Kulturforum weitere Schritte: So soll ein Einwohnerantrag gestellt werden, damit sich die Gremien der Stadt mit dem Thema Mangel an Probenräumen befassen muss. Auch wird eine Klage vor dem Verwaltungsgericht vorbereitet. „Schon wegen zahlreicher formaler Verfahrensmängel“, heißt es in einer Begründung des Kulturverbundes. Die Hoffnung: „Die Klage wird durch Offenlegung der Akten endlich völlige Transparenz in das bislang undurchsichtige Verfahren bringen“. (bsc)

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