Neue Geräte im Uni-Klinikum: Harnsteine exakt und schonend Behandeln

Universitätsmedizin Göttingen (UMG) - Urologie. Foto: Swen Pförtner Neue, bessere Diagnose-Geräte: Mit - von links - Prof. Dr.Lutz Trojan (Direktor Klinik Urologie) sowie den Oberärtzen Dr. Sascha Ahya und Dr. Arne Strauss. Foto: UMG/nh

Göttingen. In der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) können Ärzte den Harnsteinen nun mit neuen Geräten den Schrecken nehmen: Die strahlungsarmen Röntgenapparate haben 600.000 Euro gekostet, ermöglichen eine schonende und exakte Diagnose wie Behandlung von Harnsteinen.

Die sind eine Volkskrankheit, denn etwa fünf Prozent der Menschen in Deutschland machen während ihres Lebens eine – oft leidige – Erfahrung mit einer Steinerkrankung. Dabei bleiben die Harnsteine oft lange unbemerkt und folglich auch unentdeckt. Erst wenn sie sich im Nierenbecken oder im Harnleiter verklemmen, gibt es oft starke, krampfartige Schmerz-Koliken.

Die Behandlung erfolgt aber fast immer unter Röntgenkontrolle. Zwei neue digitale Röntgenarbeitsplätze stehen jetzt in der Klinik für Urologie der UMG und ermöglichen „eine optimale Steintherapie rund um die Uhr“, wie Prof. Dr. Lutz Trojan, Direktor der Klinik für Urologie, sagt.

Dort werden laut Information der UMG sämtliche Verfahren der Steintherapie angeboten – von der äußerlichen Steinzertrümmerung bis zur minimal-invasiven Operation – zur schnellen Steinentfernung an.

Zur Behandlung gehöre auch eine genaue Abklärung möglicher Ursachen für die Harnsteinbildung – in Kooperation mit den niedergelassenen Ärzten in der Region. (tko)

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