18 neue Gesundheits- und Krankenpflegeschüler am EKW

Examen ohne Feier

Alle haben bestanden: 18 Gesundheits- und Krankenpflegeschüler des Ev. Krankenhauses Göttingen-Weende haben erfolgreich ihr Examen abgelegt.
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Alle haben bestanden: 18 Gesundheits- und Krankenpflegeschüler des Ev. Krankenhauses Göttingen-Weende haben erfolgreich ihr Examen abgelegt.

Insgesamt 18 Gesundheits- und Krankenpflegeschülerinnen und -schüler des Ev. Krankenhauses Göttingen-Weende haben – trotz des aktuellen Corona-Ausnahmezustandes – ihr Examen nach dreijähriger Ausbildung bestanden.

Elf von ihnen bleiben dem Weender Krankenhaus treu. Die Landesschulbehörde hatte eine Ausnahmegenehmigung erteilt.

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„Trotz der Corona-Pandemie liefen die Prüfungen sehr erfolgreich – alle Schülerinnen und Schüler haben bestanden“, sagt Schulleiterin Ursula Roth. „Die Landesschulbehörde hatte die Genehmigung für die Durchführung der staatlichen Prüfung erteilt, da vor allem in der jetzigen Zeit Gesundheits- und Krankenpfleger benötigt werden. Der Prüfungsraum war groß genug, so dass ausreichend Platz für zwei Prüfer, Protokollant und Prüfling vorhanden war und ein ausreichend großer Abstand eingehalten werden konnte.“ Die Zeugnisse wurden am Ende jedem Prüfling einzeln überreicht – in Anwesenheit der beiden Kursleiterinnen Laura Biela und Michaela Engelke. Eine Examensfeier und eine Party wird es aber zunächst keine geben.

„Ihr Beruf wird immer von zentraler Bedeutung sein, und die besondere Krankenhausversorgung in Deutschland beweist gerade in diesen Tagen, dass sie mehr leisten kann als das in anderen Ländern derzeit der Fall ist“, sagt Prof. Dr. Michael Karaus, Medizinischer Geschäftsführer des Ev. Krankenhaus Göttingen-Weende. „Helfen Sie uns, indem Sie so schnell wie möglich Teil unseres Teams werden, und gemeinsam Leben retten – in dieser Zeit ist das tatsächlich so.“

Karaus weiter: „Jeden Tag hören wir aus Funk und Fernsehen, wie dankbar die Menschen uns sind, dass wir diese Aufgabe in der schweren Zeit übernehmen. Enttäuschen wir das große Vertrauen der Bevölkerung in unsere verantwortungsvolle Aufopferungsbereitschaft nicht. Wenn wir diese Krise gemeinsam meistern, wird auch die Leistung der Pflegenden und der anderen Gesundheitsberufe eine neue Wertschätzung bekommen und hoffentlich die marktwirtschaftlichen Verirrungen unseres Gesundheitssystems der letzten 15 Jahre wieder auf eine gesunde versorgungsorientierte Grundlage stellen.“

Die neuen Gesundheits- und Krankenpfleger:

Jonas Arndt, Pia Bauck, Sarah Bourdy, Ahmed Dado, Samira Dah, Esther Elisabeth Denden, Christin Freund, Alina Hesse, Fenja Heydemann, Marius Hofmann, Melissa Karadan, Bernadeta Anna Kiermasz, Lara-Victoria Körber, Sophie Küchemann, Sophia Kurth, Kristin Michaelis, Ronja-Louisa Weinel, Patrice Leon Wenig.

An der Krankenpflegeschule, die am Standort Neu-Mariahilf des Evangelischen Krankenhauses Göttingen-Weende im Waldweg beheimatet ist, werden hundert Schülerinnen und Schüler ausgebildet. Die praktische Ausbildung findet überwiegend auf den Stationen und in den Funktionsabteilungen an den drei Standorten des Evangelischen Krankenhauses statt, aber auch im OP oder auf der Intensivstation. Die Schüler werden dabei von speziell dafür ausgebildeten Praxisanleitern und von examiniertem Pflegepersonal angeleitet.

Das Besondere: Für die Schüler besteht die Möglichkeit eines berufsbegleitenden Bachelor-Studiums der Pflegewissenschaft. Auch eine Teilzeitausbildung ist möglich.

Der neue Name der dreijährigen Ausbildung lautet Pflegefachfrau/Pflegefachmann. Der Beruf, in dem man viel Verantwortung trägt, bietet den Absolventen zudem eine sichere Zukunft und die Vergütung ist attraktiv, auch schon während der Ausbildung.  nh

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