Krankenhaus Göttingen Weende

Neue Notfallversorgung für Handverletzungen

Hand-OP im Krankenhaus: Dr. Sönke Breitkreuz während der Operation einer Dupuytren‘schen Erkrankung (Bewegungseinschränkung und Beugefehlstellung der Hohlhand und der Finger). Fotos: EKW/nh

Göttingen. Eine 24-Stunden-Notfallversorgung für Handverletzungen hat das Evangelische Krankenhaus Göttingen-Weende gegründet.

Dr. SönkeBreitkreuz

Leiter ist der unfallchirurgische Oberarzt Dr. Sönke Breitkreuz.  In der neuen Einrichtung behandeln Experten aus Unfallchirurgie und Orthopädie Handverletzungen und Handerkrankungen rund um die Uhr. Auch Ärzte der Plastischen, Ästhetischen und Rekonstruktiven Chirurgie sind im Einsatz. Die Zusammensetzung der Hand aus Gelenken, Knochen, Muskeln, Nerven, Sehnen und Blutgefäßen macht sie zu einem komplizierten Organ. Neben der exakten Diagnose und operativen Therapie ist meist eine spezielle Nachbehandlung notwendig, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Dabei hilft ein spezialisiertes Team aus Handchirurgen, Handphysiotherapeuten und Pflegekräften, das den Patienten zur Verfügung steht.

Mit den Möglichkeiten eines modernen Krankenhauses werden sowohl Notfälle als auch chronische Erkrankungen der Hand versorgt, heißt es in einer Mitteilung des Krankenhauses. Dazu zählt beispielsweise auch die Behandlung von Sehnen-, Nerven- und Gefäßverletzungen durch mikrochirurgische Technik.

Auch Nervenfunktionsstörungen wie das Karpaltunnel- oder Rinnensyndrom und Bewegungsstörungen der Finger können dort behandelt werden. Als Behandlungsmethoden wenden die Ärzte mit der Osteosynthese nicht nur die operative Versorgung von Handfrakturen mit modernsten Mini- und Mikroimplantaten an, sondern auch Spiegelungen des Handgelenkes. Auch auf mikrochirurgische Verfahren, spezielle plastische Chirurgie, Endoprothesen und Gelenkversteifende Operationen ist das Krankenhaus eingestellt. Funktionelle Rekonstruktionen wie Nerventransplantationen oder Muskelersatzoperationen werden ebenfalls angewendet.

Das Handzentrum kooperiert mit den Abteilungen Anästhesie und Radiologie und ist erreichbar unter den Rufnummern 0551/5034-1700 (von 8 bis 16 Uhr) und 0551/ 5034-1255 (von 16 bis 8 Uhr).

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