Osterode: Neue Unterkunft fürs THW am Harzrand

Ortsverband Osterode wartete mehr als zwölf Jahre

Die neue Unterkunft des Technischen Hilfswerks in Osterode: Mehr als zwölf Jahre hat es von der ersten Planung bis zur Realisierung gedauert.
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Die neue Unterkunft des Technischen Hilfswerks in Osterode: Mehr als zwölf Jahre hat es von der ersten Planung bis zur Realisierung gedauert.

Darauf hat der Ortsverband Osterode des Technischen Hilfswerks (THW) mehr als zwölf Jahre gewartet: Jetzt haben die etwa 100 Aktiven ihre neue Unterkunft bezogen.

Osterode – Der Neubau bietet jetzt genügend Platz für die 60 aktiven Helfer, 30 Jugendlichen und etwa zehn Althelfer. Urspünglich sollte der Neubau mit einem großen Fest eingeweiht werden, das aufgrund der Corona-Krise jedoch erst im kommenden Jahr stattfinden wird, berichtet Ortsbeauftragter Carsten Schmidt.

Wegen der Corona-Krise kann der Dienstbetrieb im neuen Gebäude nur in kleineren Gruppen stattfinden.

Der Osteroder Ortsverband wurde 1958 ins Leben gerufen. Neben einem Technischen Zug hat das THW am Harzrand eine Fachgruppe Führung und Kommunikation, die im Ernstfall die Koordination eines Einsatzes übernehmen kann, und unterstützt mit einigen Aktiven das Projekt „Bereitschaftsraum“: In einer besonderen Zeltstadt können 500 Helfer des Katastrophenschutzes während eines Einsatzes untergebracht und komplett versorgt werden.

Auch das Göttinger THW hofft, dass bald die Bauarbeiten für eine neue Unterkunft starten. Wegen massiven Baumängeln war die alte Unterkunft an der Industriestraße Ende 2014 für die Nutzung gesperrt worden. Seither nutzt der Ortsverband ein Container-Provisorium.  

Weitere Informationen gibt es auf thw-osterode.de. (Bernd Schlegel)

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