Neuer Prüfstand: Flugzeugturbinen laufen in Uni-Stadt zur Probe

Offizieller Start des Turbinenprüfstandes: Frank Kocian (links) vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt erklärte Ministerpräsident Stephan Weil die Technik. Foto: Jelinek

Göttingen. Einer der weltweit leistungsstärksten Prüfstände für Flugzeug- und Kraftwerksturbinen ging am Donnerstag in Göttingen in Betrieb. 15,6 Millionen Euro wurden investiert.

Ministerpräsident Stephan Weil und Prof. Rolf Henke drückten beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Göttingen gemeinsam den Startknopf. Der Prüfstand ist in der Lage, die Turbinen moderner Flugzeuge vom Geschäftsflieger bis zum A 380-Großflugzeug zu untersuchen. Ziel ist die Entwicklung umweltfreundlicher und kostengünstiger Flugzeugtriebwerke. Das Land Niedersachsen hatte 2,5 Millionen Euro zu dem Projekt beigesteuert.

Neuer Prüfstand: Flugzeugturbinen laufen in Göttingen zur Probe

Das DLR arbeitet beim Betrieb der Anlage eng mit der Luftfahrtindustrie zusammen: Bereits seit Jahrzehnten lassen die Triebwerkshersteller MTU und Rolls-Royce ihre Turbinen in Göttingen untersuchen. Über Anwendungen in der Flugzeugtechnik hinaus hat der Prüfstand auch eine Bedeutung für Kraftwerke, da die dort eingesetzten Gasturbinen technisch gesehen die nächsten Verwandten der Flugzeugtriebwerke sind. Weitere Informationen gibt es im Internet. (bsc)

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