Aktion der Veranstaltungswirtschaft

„Night of Light“: Kulturveranstalter in Göttingen sind weiterhin in Schwierigkeiten

Night of Light in Göttingen: Bereits 2020 wurden Gebäude angestrahlt, um auf die schwierige Situation der Kulturbranche aufmerksam zu machen.
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Night of Light in Göttingen: Bereits 2020 wurden Gebäude angestrahlt, um auf die schwierige Situation der Kulturbranche aufmerksam zu machen. (Archivfoto)

Die Veranstaltungswirtschaft in Göttingen macht mit einer zweiten „Night of Light“ auf ihre weiterhin schwierige Lage aufmerksam. Die Event-Gebäude werden in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 22./23. Juni, zwischen 22 und 1 Uhr wie im vergangenen Jahr rot angestrahlt.

Göttingen – „Die Hilfsprogramme für den Wirtschaftszweig laufen mit der Bundestagswahl im September aus. Das heißt, zwischen Oktober und der Regierungsbildung ab Januar gibt es vermutlich weder Einnahmen noch Finanzhilfen“, heißt es in einer Pressemitteilung des Göttinger Exil. Dieser Club beteiligt sich ebenfalls an der Aktion. „Trotz aller Lippenbekenntnissen werden Veranstaltungen in der Kulturnation Deutschland von der Politik nach wie vor konsequent ignoriert“, kritisiert Exil-Clubchefin Bea Roth.

Und ergänzt: „Die maximale föderale Verwirrung, die mit den nicht realisierbaren Verordnungen einhergeht, bringt uns als Veranstalter an die Grenzen des Machbaren“, heißt es weiter. Von der Aktion wird es einen Stream im Internet hier geben. (Bernd Schlegel)

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