Entstehung der Synapsen ist Thema

Vortrag: Nobelpreisträger Südhof spricht über Nervenzellen

Prof. Dr. Thomas C. Südhof

Göttingen. Medizin-Nobelpreisträger Professor Dr. Thomas C. Südhof von der Stanford University in Kalifornien kommt zu einem Vortrag nach Göttingen. Beginn ist am Samstag, 22. November, um 17 Uhr im Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin, Hermann-Rein-Straße 3.

Der Eintritt zu dem Vortrag in englischer Sprache ist frei. Dabei spricht der gebürtige Göttinger über „synaptische Zelladhäsionsmoleküle, die Neurexine, und deren Rolle bei der Verschaltung von Nervenzellnetzwerken“ im Gehirn. Veranstalter des „Nobel Lecture 2014“ sind das Exzellenzcluster und Forschungszentrum für Mikroskopie im Nanometerbereich und Molekularphysiologie des Gehirns (CNMPB) und das Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin. Dort war Professor Südhof zwischen 1995 und 1998 als Direktor tätig.

Die Informationsübertragung zwischen Nervenzellen im Gehirn erfolgt durch die Ausschüttung chemischer Botenstoffe an speziellen Kontaktstellen, den Synapsen. Für die Entschlüsselung der molekularen Mechanismen der Botenstoffausschüttung an diesen Synapsen wurde Südhof 2013 mit dem Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet, den er sich mit Randy Schekman und James Rothman teilte. In seiner aktuellen Forschung widmet sich Südhof der Entstehung von Synapsen und den Mechanismen, die für die exakte Verschaltung von Nervenzellen im Gehirn verantwortlich sind.

http://mcp.stanford.edu/research/sudhof

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