Göttingen: Online-Umfrage zum Wohnen

Tübingen, Köln und Göttingen im Projekt „Opti-Wohn“ beteiligt

Göttingen von oben.
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Göttingen von oben: In der Uni-Stadt gibt es zu wenige Wohnungen. Jetzt will sich die Verwaltung einen besseren Überblick verschaffen und nimmt an einem Projekt teil.

Die Stadt Göttingen drückt der Schuh: Es gibt zu wenige Wohnungen – bis 2030 werden es etwas 5000 sein. Die Corona-Krise hat die Situation um die großen Wohnblocks verdeutlicht.

Göttingen – Einen exakten Überblick, ein Kataster, was die Wohnungen und Wohnsituationen in der Stadt erfasst, gibt es aber nicht. Deshalb läuft nun das Projekt „Opti-Wohn“, an dem Köln, Tübingen und Göttingen beteiligt sind – aber auch die Menschen, die dort leben. Sie werden gebeten sich online an einer Umfrage zum Wohnunen zu beteiligen.

So geht es darum Informationen zu sammeln, Antworten auf Fragen zu bekommen wie: Was ist den Menschen wichtig, wenn es um die eigene Wohnsituation geht? Wie viel Platz wird benötigt? Welche Rolle spielt die Nachbarschaft? Wie wichtig ist eine ÖPNV-Anbindung, der Supermarkt um die Ecke, die Nähe von Kitas und Schulen oder eines Parks?

Nun erhoffen sich die Projektleiter und Beteiligten viele Informationen aus der Umfrage im Rahmen des „OptiWohn“-Projekts.

Ziel ist es, Strategien zur besseren Nutzung von Wohnraum zu entwickeln und zu erproben. Egal ob Personen zur Miete oder im Eigenheim wohnen, an der Online-Umfrage können alle Interessierten bis einschließlich Montag, 31. August diesen Jahres teilnehmen.

Die Ergebnisse werden für Göttingen gesondert ausgewertet und fließen in die kommunale „OptiWohn“-Strategie ein.

Neben wichtigen sozialen Fragen, etwa zur Höhe von Wohnkosten, gilt es beim Thema Wohnen auch ökologische Aspekte wie den Ressourcenverbrauch bei Neubauten zu berücksichtigen. Große Potenziale, nachhaltigen Wohnraum zu schaffen, liegen deshalb auch in den Wohnflächen, die bisher wenig oder gar nicht genutzt werden.

Innerhalb des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts „OptiWohn“ geht es daher auch um die Frage, wie diese Potenziale nutzbar gemacht und gemeinsame Lösungen für die sozialen und ökologischen Herausforderungen gefunden werden können.

Weitere Informationen gibt es auf zu.hna.de/goe720 im Internet.

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