Ottobock-Chef peilt dritte Ehe an - nun mit Model Nathalie Scheil

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Ottobock-Firmenschef: Hans Georg Näder.

Duderstadt. Der Firmenchef von Ottobock und Milliardär, Hans Georg Näder, will zum dritten Mal den Bund fürs Leben eingehen. Auserwählte ist das Model Nathalie Scheil.

In großformatigen Anzeigen gab der 55-Jährige jetzt in seiner Heimat im niedersächsischen Eichsfeld und in seinem zweiten Lebensmittelpunkt Berlin seine Verlobung mit dem Model Nathalie Scheil bekannt. Die Hochzeit sei für Pfingsten 2018 auf Ibiza geplant, meldeten Berliner Zeitungen.

Näder, Enkel des Firmengründers, leitet seit 1990 in dritter Generation den Orthopädietechnik- und Schaumstoffhersteller Otto Bock. Die Firmengruppe beschäftigt weltweit etwa 8000 Menschen und erzielte 2015 einen Umsatz von 1,03 Milliarden Euro. Das Unternehmen bereitet derzeit den Verkauf der Sparte Kunststoffproduktion und den Börsengang vor. Das US-Magazin Forbes schätzt Näders Vermögen auf rund zwei Milliarden Euro.

Über seine junge Verlobte ist kaum etwas bekannt – nicht einmal ihr Alter. Modeaufnahmen von ihr finden sich im Internet nicht, stattdessen Rote-Teppich-Fotos aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Dem Tagesspiegel sagte Näder, dass sie sich im Berliner Promi-Restaurant „Borchardt“ kennengelernt hätten. Nathalie habe am Nebentisch gesessen, es sei Liebe auf den ersten Blick gewesen. Seine beiden Töchter seien mit der neuen Verbindung einverstanden. Näders ältere Tochter Julia stammt aus seiner ersten Ehe mit einer Angehörigen des Bahlsen-Clans aus Hannover, die jüngere Tochter Georgia aus seiner zweiten Ehe mit der Duderstädterin Antje Näder.

Nach dem Scheitern seiner zweiten Ehe waren dem Unternehmer Affären nachgesagt worden; er selbst erklärte vor zwei Jahren in der Berliner Morgenpost, er habe jetzt nur noch „gute Freundinnen“, zu denen er auch eine kubanische Sängerin zählte.

Obwohl weltweit und ständig unterwegs, ist der nach eigenen Angaben 100 Kilo schwere Mann seiner Heimat Duderstadt verbunden, – und er ist sozial eingestellt. Während des Flüchtlingszuzugs 2015 ließ er Asyllager kostenlos mit Matratzen aus seiner Kunststoffproduktion ausstatten und feierte sein 25. Jubiläum als Firmenchef mit 300 vorwiegend muslimischen Flüchtlingen. Er fördert Vereine und Kirche, ließ Gebäude sanieren, startete ein Kinderhilfshaus und zeigte in einer Kunsthalle Teile seiner Sammlung. Duderstadt machte ihn 2011 zum Ehrenbürger. 

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