Flughafen Frankfurt

Ohne Maske in den Urlaub: Pärchen aus Göttingen mit gefälschtem Gesundheitszeugnis erwischt

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Vorfall am Flughafen Frankfurt: Ein Pärchen wurde dort mit vermutlich gefälschten Gesundheitszeugnissen erwischt. (Symbolbild)

Ein Pärchen am Flughafen Frankfurt behauptet, von der Corona-Maskenpflicht befreit zu sein. Schnell bezweifelt die Bundespolizei aber die Echtheit der Atteste.

Göttingen/Frankfurt - Am Wochenende leitete die Bundespolizei am Flughafen Frankfurt ein Ermittlungsverfahren wegen des Gebrauchs vermutlich unrichtiger Gesundheitszeugnisse gegen ein Pärchen aus Göttingen beziehungsweise Hannover ein.

Die 24-jährige Frau und ihr 25 Jahre alter Begleiter wollten nach Lanzarote fliegen, als sie bei der Luftsicherheitskontrolle ohne den erforderlichen Mund-Nasen-Schutz* angetroffen wurden. Der kontrollierenden Streife legten sie daraufhin entsprechende Atteste einer Hamburger Orthopädin vor. Da die beiden Reisewilligen ihren Wohnort allerdings in Göttingen beziehungsweise Hannover haben, kamen den Beamten weitere Zweifel an der Echtheit der ärztlichen Bescheinigungen. Auch fnp.de berichtet darüber.

Flughafen Frankfurt: Pärchen aus Niedersachsen droht Haftstrafe

Bei einer eingehenden Überprüfung auf der Wache erhärtete sich dieser Verdacht. Die Bundespolizei beschlagnahmte die Schriftstücke und leitete entsprechende Ermittlungsverfahren ein. Beiden droht nun eine Geldstrafe und im schlimmsten Fall eine Haftstrafe von bis zu einem Jahr. Darüber hinaus muss das Pärchen auch mit einem Bußgeld wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz rechnen. (Stefan Rampfel) *fnp.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Seit dem vergangenen Jahr droht Maskenverweigerern aufgrund der Corona-Pandemie ein generelles Zug-Verbot. In Kassel gab es einen Vorfall, bei dem sogar die Bundespolizei eingreifen musste. (Nail Akkoyu)

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